MINT

MINT-Verantwortliche

MINT Verantwortliche

 

M    Christine Peteranderl  (christine.peteranderl@t-online.de)
I Alexander Lipp (lipp.msi@gmail.com)
N Dr. Ulrike Brunschweiger,

Theresa Empt

(dr.brunschweiger@web.de/

theresa.empt@outlook.de)

T Dr. Harriet Unzeitig (Harriet.Unzeitig@t-online.de)

 

 

MINT Zusatzangebote
 

KUNST MEETS TECHNIK

Was, wenn Physikunterricht einmal am Wandertag stattfindet, Generator und Turbine zum Objekt der Kunst werden?

Am 26. Juli 2016 besuchte die Klasse 9c das Kraftwerk Hinterstein. Zwei Fragestellungen beschäftigten die Schülerinnen: Die Funktionsweise eines Kraftwerks und seiner einzelnen Teile und die anschließende Technik-Analyse im Bild. Der erste Teil wurde der Klasse in überzeugender Form durch eine Führung im Kraftwerk, das bereits 1897 in Betrieb genommen wurde, näher gebracht. Dass auch das Fächerübergreifende gelang, lässt sich hinreichend durch die Betrachtung der Kunstwerke der Schülerinnen bestätigen. Sicherlich trug auch die wunderschöne Natur im oberen Ostrachtal dazu bei, dass eine Affinität von Kunst und Technik in den Bildern festgehalten werden konnte.

 

 

MINT Wettbewerbe

Die Mädchenrealschule Maria Stern hat dieses Jahr an folgenden Wettbewerben teilgenommen: 

 

Känguru-Wettbewerb der Humboldt-Universität zu Berlin

Unsere Schule nimmt jedes Schuljahr verpflichtend mit allen Schülerinnen der 6. Klassen an diesem Wettbewerb teil. Beteiligt sind dabei jeweils die in dieser Jahrgangsstufe unterrichtenden Mathematiklehrer.

http://www.mathe-kaenguru.de/

 

Wettbewerb des Bayerischen Rundfunks „Bau dein eigenes Radio“

Beim Wettbewerb „Bau dein eigenes Radio“ nimmt die Klasse 9c mit 28 Schülerinnen teil. Für den Wettbewerb bekommen wir Ende Mai vom Bayerischen Rundfunk 20 Bausätze gestellt. Die Durchführung ist fächerübergreifend mit Physik und Kunst geplant. Die betreuenden Lehrkräfte sind Frau Dr. Unzeitig in Physik und Frau Brückner-Lauterbach in Kunst. Der Einsendeschluss des Wettbewerbs ist der 31.Juli 2017.

http://www.br.de/unternehmen/inhalt/bildungsprojekte/digitalradio-wettbewerb-100.html

 

Adventskalender der Mathematik

Seit vier Jahren bietet die Fachschaft Mathematik im Advent einen Adventskalender mit mathematischen Knobelaufgaben für die Jahrgangsstufen 5 bis 7 an. Die Aufgaben sind täglich auf der Homepage hinterlegt und ein Lösungsbuchstabe muss nach der Bearbeitung in ein Datenblatt eingetragen werden. Die drei Besten aus jeder Klasse bekommen einen Preis, alle Teilnehmer erhalten einen Trostpreis.

Die Teilnahme ist freiwillig. Betreuende Lehrkräfte sind die Mathematiklehrer der jeweiligen Klassen.

Aufgabenbeispiel:

Schlittschuhlaufen

In den letzten Tagen war es bitterkalt. Der Alpsee ist dick zugefroren. „Jetzt können wir endlich Schlittschuhlaufen“ freut sich Sabrina.  Sie holt ihre Freunde Max, Petra, Lisa, Timo und Jana ab. Erst die Mädchen, dann die Jungen. Als Sabrina überlegt, in welcher Reihenfolge sie ihre Freunde abholen könnte, stellt sie fest, es gibt

(A)         24 Möglichkeiten

(B)         12 Möglichkeiten

(C)          8 Möglichkeiten

(D)         6 Möglichkeiten

(E)          2 Möglichkeiten

 

Fotowettbewerb Natur im Fokus

Einzelne Mädchen des Wahlfaches Fotografieren nehmen immer wieder am Wettbewerb „Natur im Fokus“ des Museums „Mensch und Natur“ in München teil. Im letzten Schuljahr hat Jenny Kreitner, Klasse 8b, mehrere Fotos eingeschickt. Die Teilnehmerinnen bekommen, auch wenn sie keinen Hauptpreis gewinnen, für sich und ihre Familie eine Freikarte für das Museum „Mensch und Natur“ geschenkt. Auch heuer werden die Mädchen wieder teilnehmen. Einsendeschluss des Wettbewerbs ist der 30.09.2017. Betreuende Lehrkraft: Frau Peteranderl

http://www.natur-im-fokus.bayern.de/

Berufswahl- orientierung
 

Besuch bei Bosch BhP/TGA

Die Schulpartnerschaft mit der Firma Bosch Blaichach wurde am 19.5.2017 um einen Meilenstein erweitert. An diesem Tag besuchten wir mit der siebten Klassenstufe die Lehrwerkstatt.

Bei dieser Gelegenheit machten sich die Schülerinnen ein Bild von den Tätigkeitsbereichen des Industrie –Mechaniker-Lehrlings und der Ausbildung zur Mechatronikerin. Sie bekamen Einblicke in die Arbeitsbedingungen eines industriellen Großbetriebes und die Voraussetzungen, die an die manuellen Fertigkeiten bei Aufnahme einer Ausbildung geknüpft sind. Außerdem lernten sie die Ausbildungswerkstatt kennen.

Durch die Herstellung und den Zusammenbau eines Werkstücks im Anschluss an die notwendigen Arbeitsprozesse wie Körnen, Bohren, Senken mit dem Kegelsenker, entgraten und Gewinde Bohren ergab sich die Gelegenheit herauszufinden, ob eine Ausbildung ins Auge gefasst werden könnte. Spaß an der Arbeit ist die Grundlage für eine jede erfolgreiche Berufskarriere. Die Schülerinnen durften ihren Bausatz, einen Stifteständer aus Aluminium mit Kupferverbindungen und einer Plexiglas Deckplatte selbstständig unter fachkundiger Anleitung eines Lehrlings mit den Bohrmaschinen und Werkzeugen bearbeiten und anschließend verschrauben.

Am Standort in Blaichach sind etwa 3500 Beschäftigte. In der Lehrwerkstatt gibt es 182 Azubis und Studenten im Dualen Studium. Der Ausbildungsleiter Hermann Strunz erläuterte unseren Schülerinnen, dass genau die Hälfte der Auszubildenden, die die Prüfung vorzeitig ablegen, weibliche Absolventinnen sind. Erst seit kurzer Zeit ist Thomas Nigg in die Fußstapfen der ehemaligen weiblichen Ausbildungsleiterin Vanessa Wiedemann getreten. 

 


 

Erstkontakt der Auszubildenden der Robert Bosch GmbH mit den Sternschülerinnen

Die Auszubildenden der Firma Bosch gestalteten im Februar eine Unterrichtsstunde und informierten unsere siebten Klassen erstmals über technische Berufsbilder.

Was macht der Mechaniker oder der Mechatroniker beruflich? Mit dieser Frage begannen die Azubis ihre Präsentation, unter ihnen auch eine ehemalige Schülerin der Realschule Maria Stern. Wie lange dauert die Ausbildung, wo findet sie im Bosch Werk statt, von welchen Schulen kommen die Azubis, wie hoch liegt der Mädchenanteil, wieviel verdiene ich und wo kann ich mich bewerben, diese W-Fragen und vieles andere erfuhren unsere Siebt-Klass-Schülerinnen aus erster Hand. Ausbildungsdauer 3,5 Jahre, bei Verkürzung 3 Jahre, erst in der Lehrwerkstatt in Blaichach, nach etwa 1,5 Jahren in anderen Abteilungen im Betrieb. Der Hauptanteil der Azubis kommt von Mittel- und Realschulen, der Mädchenanteil liegt bei 30%, der Verdienst ist zwischen 973 und 1090 €. Bewerbungen sind möglich unter www.bosch.de/ausbildung/bewerben.

Dass alle Ausbildungen bei Bosch auch die für die Werksfeuerwehr oder zur Industriekauffrau mit einem guten Verdienst, attraktiven Arbeitszeiten, Möglichkeiten weltweit zu arbeiten und einem Aufstieg bei Weiterqualifikation sowie Übernahmegarantie verbunden sind, macht Bosch zu einem begehrten Arbeitgeber. Zu guter Letzt zeigten uns die Azubis stolz ihre Ausbildungsstücke, eine selbst gebaute Ständerbohrmaschine oder ein Handhabungsgerät, beide Geräte darf man bei gutem Abschluss mit nach Hause nehmen.

 

MINT TAG
Kooperation Fachhochschule
 

Kooperation mit der Fachhochschule Kempten

 

Seit dem Schuljahr 2015/2016 besteht eine außerschulische Partnerschaft mit der Fachhochschule in Kempten. Diese wurde im Laufe dieses Schuljahres weiter ausgebaut. Unser Ansprechpartner an der Fachhochschule Kempten ist Herr Prof. Dr. Th. Eimüller, aus unserem Kollegium wurde Fr. Dr. U. Brunschweiger mit der Pflege dieser Partnerschaft betraut.

Die Fachhochschule wurde aktiv in die MINT-Unterrichtsgestaltung einbezogen:

Mit den 9.Klassen wurde im Sommer 2016 das Schülerlabor an der Fachhochschule besucht und dort Versuche zum Thema „Sinneswahrnehmungen“ durchgeführt. Daneben lernten die Klassen die Literatur-Recherche in einer Universitätsbibliothek kennen. Das gleiche Programm ist zukünftig mit allen 9. Klassen geplant.

Zudem besuchte Herr Prof. Dr. Eimüller als Gastdozent am MINT-Tag unsere Schule und hielt dort vor den 9. Klassen einen informativen und mit vielen aktuellen Bezügen gespickten Vortrag zum Thema Astrophysik und Bionik. Dieses Wissen konnten die Schülerinnen anschließend am Beispiel des Lotus-Effekts in eigenen Versuchen verfestigen.

 


 

Schülerlabor für Sinneswahrnehmungen in Kempten

 „Die verschiedenen Stationen haben mir sehr gelegen. Viel Freude bereitet hat mir, zusammen mit meiner Gruppe die Aufgaben zu meistern und Neues zu entdecken.“

„Es war sehr interessant und die zwei Studenten waren voll nett.“

„Die Experimente waren mega cool , weil man an den Geräten selber einstellen konnte, was man messen wollte. Dadurch lernt man das auch viel besser.“

„War noch nie so ein Fan von Naturwissenschaften, es war jedoch unerwartet sehr interessant.“

Was war denn eigentlich interessant? Im Schülerlabor sind sechs Stationen aufgebaut. Weit gefehlt, wer jetzt denkt, dass sie einfach durchnummeriert wären. Nein, sie tragen alle genau eine Farbe eines Regenbogens. Themen, die sie aufgreifen, reichen von optischen Täuschungen und Akkommodation des Auges, über Entdeckung von Farbspielen bis zur Aufnahme der eigenen Stimme mit dem Spektrumanalyser. Mit einem Frequenzgenerator wurden Metalltafeln zum Schwingen gebracht, so dass die Chladnischen Klangfiguren sich als Muster von aufgestreutem Sand ausbildeten, ein Experiment, von dem sich schon Napoleon begeistern ließ.

Eine physikalische Messung hat auch jede Schülerin eigenhändig ausführen dürfen. Die Schwelle des persönlichen Hörvermögens wurde mit einem Digitalmultimeter in Abhängigkeit von der Frequenz  gemessen. Nebenbei wurde jedem ganz einfach klar, dass es richtig nützlich sein kann, was man so in der Schule lernt, wenn man sich in Informationstechnologie mit Exel Tabellen beschäftigt. Nach einer kurzen Pause, war dann nochmal Themenwechsel angesagt.

Wie sieht ein Hörsaal aus? Auf den Stühlen der Hochschule Kempten im  großen Hörsaal bekamen die Schülerinnen gleich Lust zu studieren. Unsere Betreuer, beide studentische Hilfskräfte der Hochschule im höheren Fachsemester, Franziska und  Philip  wurden jetzt von unseren Schülerinnen befragt. Von Interesse war:  „Kann man denn eigentlich ein sogenanntes MINT Fach (Mathematik/Informationstechnologie/Naturwissenschaft und Technik) studieren, wenn man auf der FOS den sozialen Zweig wählt?“ Ja, das ist möglich, denn die Grundkenntnisse in Mathematik, die beim Abschluss der FOS vorhanden sein sollten, können zu Anfang des Studiums wiederholt werden.

Ein wichtiger Bestandteil der Institution Hochschule ist eine Bibliothek. Nach einem kurzweiligen Vortrag, wie eine Recherche durchgeführt wird, warfen wir noch einen kurzen Blick in die Hochschulbibliothek mit ihren 85000 Bänden.

Danach ging es wieder in unser Versuchslabor. Als sich dann gegen Mittag unsere Zeit, die wir mit Experimentieren zubringen durften dem Ende zuneigte, haben wir noch kurz notiert, was uns besonders gefallen hat. Wie zu lesen war, spannen auch die vielfältigen, durchaus differenzierten  Beurteilungen einen bunten Regenbogen auf.  Am Nachmittag hatten wir natürlich alle geschärfte Sinneswahrnehmungen und ließen den Tag in Kempten ausklingen.