Fächer

„Lernen ist wie Rudern gegen den Strom.
Hört man damit auf, treibt man zurück.“

Mathematik

Mathematik

„Mathematische Fähigkeiten gehören zu den grundlegenden Kulturtechniken. Sie sind einerseits unverzichtbar für die Bewältigung des Alltags und bilden andererseits die Grundlage für die weitere Schulbildung und berufliche Laufbahnen. Mathematik trägt wesentlich dazu bei, die Welt rational zu durchdringen, und schafft mit den Naturwissenschaften die Grundlagen zur Orientierung in der heutigen technisierten Welt.“ [1]

Im Fach Mathematik steht in der Realschule das Erlernen folgender Fähigkeiten im Vordergrund:

  • selbständiges Arbeiten
  • logisches Denken
  • Beherrschung des Kopfrechnens

Um diese Fähigkeiten bei den Schülern zu verfestigen, werden folgende Aktivitäten durchgeführt:

Z. B.:

  • Wochenplan d. h. Wochenhausaufgabe
  • tägliche Kopfrechenübungen
  • Mathe-Spiele
  • Teilnahme der 6. Klassen am Känguru-Test
  • Mathematischer Adventskalender für die 5. bis 7. Klasse mit Knobelaufgaben. Die Klassensieger bekommen ein kleines Geschenk und für alle übrigen Teilnehmer gibt es einen Trostpreis.
  • Für Vertretungsstunden stehen Geometriebaukästen zur Verfügung.

 

[1] Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München

Wirtschaft & Recht

Im Fachbereich BWR/WR sollen die Schülerinnen einen Überblick über wirtwschaftliche Zusammenhänge und ihre Entwicklung, sowohl national wie auch international, erhalten. Bankensystem und Börsengeschehen gehören ebenso dazu wie Betriebsbesichtigungen vor Ort.

Rechtliche Grundlagen aus BGB, HGB und StGB werden behandelt.

Im Fach Betriebswirtschaftslehre erhalten die Schülerinnen Einblicke in das gesetzlich vorgeschriebene Rechnungswesen eines Industrieunternehmens. Die Anwendung der Prozentrechnung, Zinsrechnung, Tabellenkalkulation, das Bearbeiten von Belegen und das Interpretieren von Infografiken sind dabei wichtige Werkzeuge.

Englisch

Das Fach Englisch wird an der Mädchenrealschule Maria Stern Immenstadt durchgehend von der fünften bis zur zehnten Klasse unterrichtet. In der fünften Klasse wird zusätzlich zu den regulären Stunden noch Ergänzungsunterricht angeboten. Für die sechsten und zehnten Klassen besteht die Möglichkeit, ein Sprechfertigkeitstraining zu besuchen – so können sich die Schülerinnen schon frühzeitig auf den „Speaking Test“, der einen wichtigen Teil der Abschlussprüfung darstellt, einstellen. Für die achten und neunten Klassen wird außerdem ein Kompetenztraining angeboten, in dessen Rahmen die Neuntklässlerinnen unter anderem auf die „PET“-Prüfung vorbereitet werden.

„PET“ steht für „Preliminary English Test“ und ist eine international anerkannte Sprachprüfung, die dem Niveau der 9. Klasse Realschule entspricht und sowohl mündliche als auch schriftliche Fertigkeiten überprüft. Durch die Teilnahme an diesem Test haben unsere Schülerinnen die Möglichkeit, ein Sprachzertifikat, das bei der Suche nach einem Ausbildungs- oder Arbeitsplatz hilfreich sein kann, zu erwerben. Melden sich genügend Schülerinnen für diese Prüfung an, kann die Mädchenrealschule Maria Stern selbst als Prüfungszentrum fungieren.

In regelmäßigen Abständen gastiert die Gruppe „White Horse Theatre“ an unserer Schule, die für lebendiges Theater in gut verständlicher englischer Sprache steht und sowohl humorvolle als auch ernstere Stücke aufführt. Diese sind dem Sprachniveau der verschiedenen Jahrgangsstufen angepasst, sodass die Schülerinnen sich angesprochen fühlen und das Lachen nicht zu kurz kommt.

Deutsch

Das Fach Deutsch an der Realschule ist vielseitig und spannend. Neben dem Ausbau der sprachlichen Grundlagen in Rechtschreibung und Grammatik ist es unser Ziel, den Wortschatz zu erweitern und die Ausdrucksfähigkeit zu steigern. Vielfältige Aufsatzarten oder Referate, Leseübungen und Gedichte, Literaturgeschichte und Textsortenvielfalt helfen den Schülerinnen, ihre Sprache aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. In speziellen Unterrichtseinheiten wird auch auf die Rolle des Dialektes v. a. im Allgäu eingegangen.

Im mündlichen Sprachgebrauch erscheint es uns wichtig, dass die Jugendlichen die Scheu verlieren vor einer größeren Öffentlichkeit zu sprechen. Diskussionen helfen dabei, die eigene Meinung zu bilden und zu formulieren. Gesprächsregeln unterstützen die Wahrnehmung des anderen und die Wertschätzung verschiedener Persönlichkeiten und Meinungen.

Der Lesewettbewerb in der 6. Klasse und ein Schreibwettbewerb, an welchem alle Schülerinnen jedes zweite Jahr teilnehmen können, fördern die Kreativität. Kleine Preise für die Sieger wecken den Ehrgeiz der Schülerinnen. Besuche des Theaters in Kempten bilden Glanzlichter im schulischen Alltag.

Französich

Faszination Frankreich

 

Frankreich ist unser Nachbarland und viele haben schon einmal die schönen Strände der Côte d’Azur in einem Reiseprospekt bewundert, einzigartige Bilder des Eiffelturms gesehen, oder das alljährliche Filmfestival bzw. die Tour de France im Fernsehen mitverfolgt.

Frankreich hat viele Facetten, eine interessante Geschichte und…

… eine tolle Landessprache…und genau diese können die Schülerinnen der Maria Stern Schule erlernen. Das Erlernen und Anwenden einer weiteren Fremdsprache bietet neue Chancen. Ein bekannter Schriftsteller hat einmal gesagt:

„Jede neue Sprache ist wie ein offenes Fenster, das einen neuen Ausblick auf die Welt eröffnet und die Lebensauffassung weitet.“

Zitat: Frank Harris (1856-1931), amerik. Schriftsteller angloir. Herk.

Mit dem vierbändigen Französisch-Lehrwerk A Toi trainieren die Schülerinnen in authentischen Situationen die Hör- und Sprechfertigkeit, das Leseverstehen und die schriftliche Ausdrucksweise.

In der 8. Klasse können die Mädchen ihre Fremdsprachenkenntnisse dann erstmals während der Studienfahrt nach Straßburg anwenden.

In der 9. Klasse haben alle Schülerinnen die Möglichkeit ihr A2 Sprachniveau anhand der international anerkannten DELF-Prüfung bestätigen zu lassen. Das damit erworbene Diplom stellt eine zusätzliche Qualifikation bei bevorstehenden Bewerbungen dar und erhöht die Attraktivität der einzelnen Bewerberin für das Unternehmen.

In der 10. Klasse können sich die Schülerinnen dann endgültig von der Schönheit Frankreichs überzeugen. Die Abschlussfahrt an die Côte d`Azur bietet den Schülerinnen die Gelegenheit sich hautnah von den bildschönen Sandstränden, den malerischen Gassen und dem leckeren französischen Essen verzaubern zu lassen…

…wer hätte da keine Lust Französisch zu lernen???

 

 

 

Katholische Religion

Reine Wissensvermittlung – nein, das ist uns zu wenig! Unser Religionsunterricht bietet auch Raum für den Dialog, eine kritische Auseinandersetzung, aber vor allem konkrete Lebens- und Glaubenserfahrungen. Wir möchten den Schülerinnen Möglichkeiten einer erfüllten Lebensgestaltung, für die wir christliche Werte für maßgeblich halten, aufzeigen.

Darum gibt es neben dem Religionsunterricht, dem täglichen Schulgebet am Morgen oder den Orientierungstagen für die 10. Klassen an unserer Schule vielfältige religiöse Angebote, welche die Schülerinnen zum Nachdenken anregen wollen und sie einladen, den christlichen Glauben als sinn- und orientierungsstiftend zu erleben.

So fördern von den Schülerinnen mitgestaltete Schulgottesdienste, die uns durch das Kirchenjahr führen, auch das Miteinander und lassen uns im Trubel des Alltags wieder bewusst innehalten.

Anfang Oktober findet zu Ehren des Heiligen Franz von Assisi bei uns der Franziskustag statt, an dem die Schülerinnen der 5. Klassen die Gelegenheit haben, sich von den Ideen des Hl. Franziskus anstecken zu lassen.

Besuche caritativer Einrichtungen und die Einladung von Menschen, die sich für Menschen in Not einsetzen, sollen bei unseren Schülerinnen die Bereitschaft wecken, für andere Verantwortung zu übernehmen; dass dies möglich ist, erfahren sie zum Beispiel im Rahmen des Ostermarktes, bei dem sie selbst hergestellte Produkte in der Turnhalle zur Unterstützung der Hilfswerke des Klosters Maria Stern in Mosambik und Brasilien verkaufen.

Evangelische Religion

Zum evangelischen Religionsunterricht kommen die Schülerinnen jahrgangsweise aus jeweils zwei Klassen im Reli-Raum zusammen.

Auf Grund der Diasporasituation sind die Unterrichtsgruppen mit durchschnittlich 10 Schülerinnen recht klein. Das ist meist eine angenehme Gesprächs- und Diskussionsrunde über aktuelle Themen, Lebens- und Glaubensfragen. In der kleinen Gruppe werden gerne Fragen gestellt, Gedanken ausgetauscht und vom Leben erzählt.

 

Natürlich läuft es auch im evangelischen Religionsunterricht wie in jedem anderen Unterricht ab: Da wird nach dem Lehrplan gearbeitet, abgefragt und es werden Stegreifaufgaben geschrieben.

 

Wie andere Fächer auch, will der evangelische Religionsunterricht erfahrungsbezogen sein. Das drückt sich auch in den Themen aus.

In der 5. Klasse geht es um die neue Unterrichtsgruppe und wie eine Gruppe überhaupt funktioniert. In der 6. Klasse werden unter dem Aspekt „Gemeinschaft“ die Themen Familie und Freundschaft beleuchtet. Im 7. Jahrgang machen wir uns Gedanken ums Erwachsen werden, während es in der 8. Klasse um Liebe geht. Im 9. und 10. Jahrgang geht es um Ziele und Ideale im Gemeinschaftsleben und um die Verantwortung für das eigene Leben und die Mitverantwortung in der Gesellschaft.

Natürlich beschäftigen wir uns auch mit der Frage nach Gott und entdecken die Botschaft Jesu für unser Leben. Ebenso erfahren wir, wie Glaube zum Ausdruck gebracht und gelebt werden kann. Dabei ist es auch wichtig, über den eigenen Kirchturm hinauszuschauen und andere Religionen kennenzulernen, sowie Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Konfessionen zu entdecken.

 

Gemeinsam mit den Schülerinnen des katholischen und des Ethikunterrichts wird die Synagoge in Augsburg und die Moschee in Immenstadt besucht. So wird die religiöse Praxis anderer erfahrbar und erlebbar.

 

Nah dran an den Schülerinnen sollen auch die Schulgottesdienste sein, die wir zum Schuljahresbeginn, kurz vor Weihnachten und zum Schuljahresschluss in der Hauskapelle oder in der evangelischen Erlöserkirche feiern. Beim ökumenischen Pfingstgottesdienst bringen wir uns gerne in die große Gemeinschaft mit ein.

Kunst

Der Kunstunterricht unserer Schule befasst sich in Theorie und Praxis mit Inhalten aus der Kunstgeschichte und mit visuellen Darstellungsformen. Vielfältige Aufgabenstellungen, die mit der Erlebniswelt der Schülerinnen thematisch verknüpft werden, regen diese dazu an, eigenen Fantasien und Vorstellungen zu entwickeln und verschiedene künstlerische Techniken und Ausdrucksformen kennenzulernen.

 

Das Fach Kunsterziehung wird in der 6. Klasse zweistündig unterrichtet. Dabei wird der Schwerpunkt auf die praktische Tätigkeit der Schülerinnen gelegt. Sie üben sich im Malen mit Deck- und Acrylfarben oder verschiedener Farbkreiden, zeichnen mit Bleistiften oder Tusche, versuchen sich an plastischen Arbeiten mit Ton und anderen Materialien.

Dabei werden immer wieder aktuelle Ausstellungen besucht, „künstlerische“ Ausflüge in die nähere Umgebung gemacht und Projekte mit anderen Schulfächern wie Geschichte, Sprachen oder Religion durchgeführt.

 

Das Wahlpflichtfach Kunsterziehung wird von Klasse 7 bis 10 dreistündig unterrichtet. Wesentliche Ziele liegen neben der praktischen Tätigkeit in der Kenntnis kunsthistorischer Stilepochen vom Mittelalter bis zur Moderne sowie der Analyse klassischer Kunstwerke und neuer Medien. Dabei gilt für uns Kunsterzieherinnen der Schule ein Leitmotiv aus dem Bayerischen Realschullehrplan: „Durch die Interpretation von Kunstwerken sowie die eigene bildnerische Praxis entwickeln die Schüler gestalterische Fähigkeiten und ästhetisches Urteilsvermögen. Dies ermutigt sie zu individuellen Aussagen und fördert das selbst bestimmte, kreative Handeln. Die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Stilepochen hilft ihnen, ihre eigene kulturelle Identität, Offenheit und Toleranz gegenüber fremdartigen Kulturen zu entwickeln.“

 

Klicken Sie hier für weitere Informationen, Bilder, Kunstprojekte …

 

Biologie
Haushalt und Ernährung

Eine Zwiebel fein würfeln, ein Rezept richtig lesen oder Gemüse andünsten. Das sind Probleme, vor denen unsere Schülerinnen immer wieder stehen.

Im Fach Haushalt und Ernährung erlernen die Schülerinnen wichtige Arbeitstechniken in der Küche ebenso wie Grundregeln der Ernährungslehre oder des Verbraucherverhaltens.

 

Beim praktischen Arbeiten sollen die Schülerinnen lernen, wie sie sich schnelle und einfache Gerichte zubereiten können. Wir legen hierbei den Schwerpunkt auf eine fachlich richtige Zubereitung und die Saisonalität der Zutaten. Außerdem soll die Herstellung ökonomische sowie ökologische Aspekte berücksichtigen. Gemeinsam werden die zubereiteten Gerichte dann am gedeckten Tisch verzehrt.

In den theoretischen Stunden werden die Schülerinnen unter anderem mit der Ernährungspyramide, der richtigen Lagerung von Lebensmitteln, der Lebensmittelkennzeichnung und dem Einkauf vertraut gemacht. Bei einem Unterrichtsgang in einen nahe gelegenen Supermarkt werden die Verkaufsstrategien vor Ort untersucht.

 

Weiterführend an den in der 7. Jahrgangsstufe stattfindenden Pflichtunterricht können sich die Schülerinnen in den folgenden Jahrgangsstufen freiwillig für das Wahlfach Hauswirtschaft am Nachmittag anmelden. Hier werden die vorhandenen Grundlagen gefestigt und ausgebaut. Neue Arbeitstechniken und schwierigere Rezepte fordern und fördern die Schülerinnen, so dass jede am Ende eine gut gefüllte Rezeptmappe und ein solides Küchenwissen besitzt.

Geschichte

Geschichte – kein „verstaubtes“ Fach

Ziel dieses Faches ist es, die Schülerinnen über unsere Vergangenheit zu informieren. Beginnend mit der Entstehung des Menschen geht es zu den „alten Griechen und Römern“ und anschließend in der 7. Klasse ins Mittelalter. In den Folgejahren wird vor allem Wert auf die Neuere Geschichte und die Zeitgeschichte gelegt. Damit alles auch sehr anschaulich ist, unternehmen wir Exkursionen beispielsweise zu einer nahe gelegenen Burg oder in das Cambodunum nach Kempten. In der 9. Klasse steht eine Fahrt zur KZ-Gedenkstätte Dachau auf dem Plan, wo sich unsere Mädchen vor Ort ein Bild von den Gräueltaten des sogenannten „Dritten Reiches“ machen können. Dies ist auch ein Hauptanliegen unseres Unterrichts, denn gerade über diesen Zeitraum unserer jüngsten Geschichte muss immer wieder aufgeklärt werden. Sehr interessant ist dann auch Geschichte in der 10. Klasse, wo über die Anfänge der Bundesrepublik und über die damaligen Lebensverhältnisse berichtet wird. So manche Oma oder mancher Opa wird sich sicherlich noch an die Zeit erinnern, als überwiegend die amerikanische Besatzungsmacht ins Allgäu kam und sie als Kinder Bubble Gum und Cola probierten. So wird Geschichte durch eventuelle Zeitzeugenberichte plötzlich viel lebendiger!

Erdkunde

Im Fach Erdkunde sollen die Schülerinnen geografische Grundeinsichten zum Planeten Erde, zur Veränderung von Oberflächenformen, zur Vegetation, zum Wettergeschehen und zum Klima vieler Länder und der ganzen Welt erlangen. Sie bekommen einen Einblick in fremde Kulturen und deren Lebensweisen, setzen sich mit wirtschaftlichen Fragestellungen auseinander und beschäftigen sich mit dem „Lebensraum Stadt“. Zudem möchte das Fach Erdkunde die Sensibilität für die Umwelt stärken und die Aufmerksamkeit der jungen Menschen auf den Bereich „Umweltschutz“ lenken. Auch der Umgang mit geografischen Hilfsmitteln (Atlas, Globus, Karten) und die Auswertung von Diagrammen, Grafiken und Strukturdaten sind in das Fach integriert.

Wert legt die Fachschaft Erdkunde dabei aber nicht nur auf die Vermittlung des theoretischen Unterrichtsstoffs, sondern sie versucht auch durch die Einladung von Experten zu verschiedenen Themenbereichen oder durch kleine Exkursionen das Wissen besser zu veranschaulichen.

Der wichtigste Punkt aber ist, dass die Schülerinnen durch den Unterricht lernen, mit einem offenen Auge durch unsere Welt zu gehen und schätzen zu lernen, dass unser Planet, auf dem wir leben dürfen, ein großes Geschenk ist, das es zu erhalten gilt.

Musik

„Musik ist die beste Art der Kommunikation.“ (Angelo Branduardi)

 

Auch im Musikunterricht spielt die Verständigung mit, durch und über die Musik eine zentrale Rolle. Das Singen von Liedern unterschiedlicher Epochen sowie aktueller Songs und das Musizieren mit Instrumenten steht hier im Vordergrund. Das nötige „Handwerkszeug“ um über Musik zu reflektieren und Musik umzusetzen wird ebenso vermittelt, wie der Spaß am musizieren. Die Schülerinnen haben die Möglichkeit, durch Konzerte und Aufführungen ihre musikalischen Fähigkeiten einem Publikum zu präsentieren und dadurch ein selbstsicheres Auftreten zu erlangen.

Sport

Die schwerste sportliche Disziplin ist der Sprung über den eigenen Schatten.

Gerhard Uhlenbruck

 

Leben ist Bewegung – ohne Bewegung kein Leben!

 

Als einziges Bewegungsfach gibt das Fach „Sport“ viele Einblicke in die unterschiedlichsten Sportarten. Mit bis zu vier Sportstunden in der Woche für die 5. und 6. Klassen und zwei Unterrichtsstunden in den Jahrgangsstufen 7 bis 10, können die Schülerinnen in unserer Sporthalle und im Hallenbad neue Bewegungen erproben und erlernen. Teamarbeit, Kooperation, Leistungsbereitschaft, Fairness und Freude am Gestalten stehen dabei immer wieder im Vordergrund.

 

Neben den klassischen Sportarten wie: Gerätturnen, Leichtathletik, Schwimmen, Handball, Basketball, Volleyball sowie Gymnastik und Tanz, werden auch immer wieder neuere und aktuelle Sportthemen in den Unterricht integriert. Hierzu zählen unter Anderem Hip Hop, Badminton, Hockey, Slackline, Tischtennis, Step und zahlreiche verschiedene Spielformen.

Das Thema „Gesundheit“ bildet einen wichtigen Bereich in unseren Stunden. Schülerinnen sollen ihren Körper kennen lernen und gleichzeitig erfahren, wie sie ihr Herz- Kreislaufsystem trainieren und ihre Muskulatur straffen und verbessern können.

Zu unseren Highlights zählen traditionell das Skilager der 7. Klassen im Pitztal/Tirol und unser Wintertag, an dem die ganze Schule „ausrückt“ und unsere Schülerinnen die Wahl zwischen Eislaufen, Ski- und Snowboardfahren oder Schneeschuhwandern haben. Ebenfalls findet alle zwei Jahre ein Sponsorenlauf in enger Zusammenarbeit mit der SMV statt.

Gemeinsam mit der AOK führen wir alljährlich Rückenschulkurse in der siebten Jahrgangsstufe durch. Zum wechselnden Sportangebot zählen außerdem Karateschnupperkurse, für die 10. Klassen ein Entspannungstraining und Besuche im Fitnessstudio, ein „Selbstschutzkurs für Mädchen und Frauen“ in Zusammenarbeit mit Beamten der Kriminalpolizei und noch weitere unterschiedliche Tanz- und Bewegungsangebote, die mit verschiedenen Tanzschulen und Gastlehrern organisiert werden.

 

Ich wünsche allen Lesern dieser Seite den „Mut, über den eigenen Schatten zu springen“ und ausreichend Motivation, um vermehrt Bewegung in den täglichen Alltag zu integrieren.

 

Sozialkunde

Welche Partei soll ich wählen? Ist es menschenwürdig Asylbewerber in Bürogebäuden unterzubringen? Soll die Türkei Mitglied der EU werden?

 

Ein Blick in die aktuellen Nachrichten einer regionalen oder überregionalen Tageszeitung, im Fernsehen oder im Internet machen die Vielschichtigkeit und Verschiedenheit von politischen, sozialen und wirtschaftlichen Diskussionen deutlich. Um sich an solchen Diskussionen zu beteiligen und eigenverantwortliche, kritische Antworten zu finden, ist es nötig sich hiermit tiefergehend auseinander zu setzen. Daran knüpft das Fach Sozialkunde an, das in der zehnten Jahrgangsstufe zweistündig unterrichtet wird.

 

Die Schülerinnen sollen sich durch die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Ansichten, der Beurteilung von Sachverhalten und den Auswirkungen bestimmter politischer Entscheidungen zu mündigen, urteils- und handlungsfähigen Mitgliedern der Gesellschaft entwickeln.

 

Textiles Gestalten

Textiles Gestalten

Das Fach Textiles Gestalten bietet den Schülerinnen die Möglichkeit mit textilen Materialien wie Wolle, Garne, Filz, Stoffe und Seide zu arbeiten und grundlegende Techniken wie Stricken, Häkeln, Nähen sowohl mit Hand als auch mit der Nähmaschine, Weben, Filzen , Knüpfen und Seidenmalen zu erlernen. Dabei sollen die künstlerische Gestaltung und eigene Ideen nicht zu kurz kommen.

 

Beim textilen Gestalten werden die Feinmotorik und genaues Arbeiten geschult. Auch benötigt man eine Portion Geduld, bis die jeweilige Technik erlernt und das große Werkstück dazu fertiggestellt ist.

 

Zum Arbeiten mit Textilien gehört auch die Materialkunde.

Beispiel Wolle: wo kommt sie her, wie wird sie verarbeitet, wie erkenne ich gute Qualität, wofür ist Wolle geeignet, was kann ich alles daraus machen, wie wird sie richtig gepflegt?

 

Ein fester Bestandteil in diesem Fach ist jedes Jahr die Aktion für den Ostermarkt der Schule. Hier fertigen die Schülerinnen größere und kleinere Gegenstände an, die sie dann verkaufen. Der Erlös kommt den brasilianischen Schwestern des Ordens zu Gute.

IT

Kenntnisse über die Anwendung und Funktionsweise von Computern und auch der Umgang mit entsprechender Software haben im späteren Berufsleben einen enormen Stellenwert. Bereits ab der 6. Jahrgangsstufe setzen sich unsere Schülerinnen im IT-Unterricht mit den verschiedensten Bereichen auseinander und lernen damit schon in der Schulzeit, dass die Effektivität ihrer Arbeit durch Computeranwendungen gesteigert werden kann.

 

Großer Stellenwert im IT-Unterricht wird von Beginn an, auf das Erlernen des „richtigen“ 10-Finger-Systems gelegt. Im Laufe der einzelnen Schuljahre werden die Schülerinnen in verschiedene Grundlagen gängiger Standard-Software (Word, Excel, Access…) eingeführt und lernen auch das Internet als wichtige Informationsquelle sicher zu nutzen. Dabei müssen sie unterschiedliche Inhalte nicht nur aufnehmen, sondern auch verarbeiten, um es bei Referaten oder Vorträgen anwenden zu können. Das richtige Schreiben eines persönlichen und geschäftlichen Briefes, unter Beachtung der Normen, gehört ebenfalls als wichtiger Bestandteil zur IT-Ausbildung dazu.

Physik

Die Physik lebt von Versuchen. Oft heißt es dann in einer Schulstunde: „Achtung! Jetzt gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder es funktioniert oder es funktioniert nicht.“ Hier zitiert aus dem weltbekannten Kinderbuch „Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer“.

 

Wir Physiklehrerinnen an der Maria Stern bemühen uns, die Unterrichtseinheiten spannend zu gestalten. Mit unseren Versuchskästen für Mechanik und Elektrizität bekommen die Schülerinnen die Gelegenheit auch selber Experimente durchzuführen. Unsere physikalische Sammlung ist dazu sehr gut ausgestattet.

 

 

 

Ausbildungsrichtung

„Du entscheidest die Richtung“

Kunst
 

Kunsterziehung

Der Kunstunterricht unserer Schule befasst sich in Theorie und Praxis mit Inhalten aus der Kunstgeschichte und mit visuellen Darstellungsformen. Vielfältige Aufgabenstellungen, die mit der Erlebniswelt der Schülerinnen thematisch verknüpft werden, regen diese dazu an, eigenen Fantasien und Vorstellungen zu entwickeln und verschiedene künstlerische Techniken und Ausdrucksformen kennenzulernen.

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Französich

Frankreich ist unser Nachbarland und viele haben schon einmal die schönen Strände der Côte d’Azur in einem Reiseprospekt bewundert, einzigartige Bilder des Eiffelturms gesehen, oder das alljährliche Filmfestival bzw. die Tour de France im Fernsehen mitverfolgt.

Frankreich hat viele Facetten, eine interessante Geschichte und eine tolle Landessprache und genau diese können die Schülerinnen der Maria Stern Schule erlernen. Das Erlernen und Anwenden einer weiteren Fremdsprache bietet neue Chancen. Ein bekannter Schriftsteller hat einmal gesagt:

„Jede neue Sprache ist wie ein offenes Fenster, das einen neuen Ausblick auf die Welt eröffnet und die Lebensauffassung weitet.“

Zitat: Frank Harris (1856-1931), amerik. Schriftsteller angloir. Herk.

Wirtschaft & Recht

Betriebswirtschaft / Wirtschaft und Recht

Im Fachbereich BWR/WR sollen die Schülerinnen einen Überblick über wirtwschaftliche Zusammenhänge und ihre Entwicklung, sowohl national wie auch international, erhalten. Bankensystem und Börsengeschehen gehören ebenso dazu wie Betriebsbesichtigungen vor Ort.

Rechtliche Grundlagen aus BGB, HGB und StGB werden behandelt.

Im Fach Betriebswirtschaftslehre erhalten die Schülerinnen Einblicke in das gesetzlich vorgeschriebene Rechnungswesen eines Industrieunternehmens. Die Anwendung der Prozentrechnung, Zinsrechnung, Tabellenkalkulation, das Bearbeiten von Belegen und das Interpretieren von Infografiken sind dabei wichtige Werkzeuge.

 

Schulgeschichte

„Die Geschichte ist der beste Lehrer“

1890- 1910

Unsere Schule kann auf eine reiche Geschichte zurückblicken

 

Sie ist Eigentum des Klosters Maria Stern, das im Jahre 1258 in Augsburg gegründet wurde. Die Sternschwestern lebten als Franziskanerinnen 600 Jahre lang beschaulich, d. h. kontemplativ. Nach der Säkularisation bekamen sie 1826 durch König Ludwig I. den Auftrag, sich der Mädchenerziehung zu widmen. Daraufhin gründete das Kloster in ganz Bayern sehr viele Filialen.

 

Nach Immenstadt kamen die ersten Sternschwestern 1881 zur Betreuung der Mädchen und jungen Frauen, die bei der Mechanischen Bindfadenfabrik der Gebrüder Probst arbeiteten und im Marienheim wohnten, das an der heutigen Adolph-Probst-Straße lag.

 

Ab 1884 konnte das Kloster weitere Schwestern nach Immenstadt senden. In ihrem Häuschen an der Kemptener Straße, eine Schenkung der damaligen Engelwirtin, erteilten sie Privatunterricht in Handarbeit, Musik, Gesang und Französisch. Ab 1896 bekamen sie die Erlaubnis, Handarbeit auch an den Immenstädter Volksschulen zu unterrichten. 1905 eröffnete das Kloster eine Private Mädchen-Fortbildungsschule. Die Unterrichtsräume, die sehr bald zu klein waren und nicht mehr ausreichten, waren im Schulhaus an der Ecke Jahn- und Kemptener Straße. Heute ist dort der städtische Kinderhort untergebracht.

1910 - 2009

Geschichte unserer Schule

 

Die Stadt Immenstadt liegt am Fuße des Mittags. Von dort oben ist unser wunderschönes, altes Schulhaus gut zu erkennen, das gegenüber am Kalvarienberg im Jugendstil in den Jahren 1908 bis 1910 vom Kloster Maria Stern erbaut wurde. Seit 1881 wirkten die Sternschwestern bereits an den Volksschulen in Immenstadt. Im neu errichteten eigenen Gebäude war eine Private Haushaltungs- und Handarbeitsschule, ab 1912 Ausbildungslehrgänge für Handarbeitslehrerinnen und ein zweijähriges Wirtschaftslehrerinnen-Seminar eingerichtet und ein Internat für etwa 85 Mädchen untergebracht. Durch die hohe Zahl der Schülerinnen war es bereits 1915 nötig, im Dachgeschoss weitere Räume auszubauen.

 

Als danach eine sechsklassige Mädchen-Mittelschule, ein Seminar für Lehrerinnen der 8. Volksschulklassen und Leiterinnen von Berufschulen eröffnet wurden, durfte das „Institut St. Maria Stern“ als Höhere Mädchenschule bezeichnet werden. Neben der Vermittlung der wissenschaftlichen, musischen und technischen Inhalte im Unterricht, legten die Schwestern sehr viel Wert auf Musik, Spiel, Theater, auf religiöse Bildung und gutes Benehmen.

 

1926 erfolgte an der Westseite des Schulgebäudes ein Anbau mit dem Neubau einer Turnhalle mit Bühne (heute Pausenhalle!). Es konnten ein Physik- und Schreibmaschinensaal, ein Studiersaal und Internatsräume gewonnen werden. 1931 wurde die Höhere Mädchenschule in Mädchen-Lyzeum umbenannt.

 

Am 1. April 1939 wurde die Schule geschlossen und durch Zwangsenteignungsverfahren dem Kloster genommen. Immenstadt richtete eine nationalsozialistische Städtische Oberschule hier ein. Bereits 1944 endete diese, weil das Haus als Lazarett gebraucht wurde. Ein schlimmer Pflegenotstand veranlasste die Sekretärin des Oberstabsarztes (eine ehemalige Sternschülerin), im Sternkloster in Augsburg um Schwestern zu bitten, die in Küche und Haus und den schwer verwundeten Soldaten helfen sollten. Fünf Schwestern kamen so in ihr „eigenes Haus“ zurück.

 

1945, mit dem Kriegsende, gab die Stadt Immenstadt das Schulhaus Maria Stern dem Kloster zurück. Am 13. Februar 1946 konnte der Unterricht an der Mädchen-Mittelschule und Oberschule, jetzt als Gymnasium bis zur 10. Klasse, wieder begonnen werden. Die Schulleitung übernahm Schwester M. Hilaria Nikol. In diesen Jahren waren etwa 30 Schwestern hier tätig.

 

1956 konnten durch Aufstockung des Turnhallengebäudes 4 weitere Klassenzimmer gewonnen werden. Außerdem entstand eine Laufbahn für den Sportunterricht. Wegen fehlender klösterlicher Gymnasiallehrerinnen musste 1978 das Gymnasium an die Stadt Immenstadt übergegeben werden. Die dreistufige Mittelschule, seit 1965 vierstufige Realschule, wurde ausgebaut. Im Internat wohnten in dieser Zeit etwa 75 Mädchen. 1982 übertrug das Kloster die Schulleitung der Mädchen-Realschule Maria Stern an Herrn Reinhold Schäffler. Den neuen Anforderungen entsprechend wurden Computerräume, ein Chemiesaal und ein Physik-Vorbereitungsraum geschaffen.

 

Unter dem großen Garten wurde 1993, finanziert durch das Kloster Maria Stern, eine neue Turnhalle gebaut. Da der Schuleingang an die Straße an der Aach verlegt, die in „Bei Maria Stern“ umbenannt wurde, durch den Dachgarten über der Turnhalle und den Neubau eines durchgängigen Haupt-Treppenhauses bis zum 4. Stock, bekam das Schulgebäude ein ganz neues Gesicht. Seit 1. Januar 1994 ist die Mädchen-Realschule Maria Stern in die Trägerschaft des kath. Schulwerks der Diözese Augsburg übergeben worden.

 

Im Schuljahr 1995/96 wurde die sechsstufige Realschule erprobt. Nach ihrer Einführung 1998 wurden in 19 Klassen 520 Mädchen unterrichtet, und zwar können laut neuem Lehrplan die Wahlpflichtfächer Betriebswirtschaftslehre und Rechnungswesen, Französisch und Kunsterziehung weiterhin angeboten werden.

 

2001 übertrug das Schulwerk Herrn Konrektor Franz Gschwender die Schulleitung. Als 1. Konrektor wurde Herr Werner Schilling, als 2. Konrektor Herr Wolfgang Reckow ernannt.

 

 

2010 - 2015

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Schulprofil

„Eine starke Schule für starke Schülerinnen“

Schule als Lern- und Lebensraum

Unsere Schule bietet einen Raum zum Leben und Lernen mit den erforderlichen Freiheiten, aber auch sinnvollen Grenzen. Hier können unsere Schülerinnen in einem sozialen Lernfeld Erfahrungen sammeln und in verschiedenen Projekten innerhalb und außerhalb des Unterrichts anwenden – in Respekt voreinander und gegenseitiger Rücksicht.

Der schulische Alltag, gemeinsame Unternehmungen wie auch Schulfeste bieten vielfältige Gelegenheiten, sich zu begegnen und eine Kultur des Miteinander-Umgehens zu entdecken. Dadurch tragen Eltern, Lehrer und Schülerinnen zu einem vertrauensvollen Miteinander bei und erleben tragende Werte in der Gemeinschaft. Denn eine gute Schulgemeinschaft ist die Basis für erfolgreiches Lernen.

Auf diesem Weg ermöglichen wir unseren Schülerinnen, sich kritisch mit gesellschaftlichen Gegebenheiten und Entwicklungen auseinanderzusetzen und helfen ihnen, eigene Ziele zu erkennen und zu verfolgen.

Zum Erreichen der schulischen Erziehungsziele wünschen wir uns eine gute Zusammenarbeit innerhalb des Lehrerkollegiums sowie zwischen Lehrkräften und Eltern.

Ausbildung und personale Bildung

In der Ausbildung orientieren wir uns an Methoden, die dem aktuellen Stand der Lernforschung entsprechen.

Wir achten darauf, dass anschaulich gelehrt wird und die Schülerinnen das Gelernte in einen größeren Zusammenhang einordnen und die Inhalte miteinander vernetzen können. Große Bedeutung kommt hierbei der Selbsttätigkeit und Eigenverantwortlichkeit der Schülerinnen zu. Sie sollen erkennen, dass es bei ihrer Ausbildung nicht nur um die Erfüllung einer Pflicht geht, sondern um eine gute Grundlage für ihr weiteres Leben.

Dazu gehört, dass wir – gerade als Mädchenrealschule – großen Wert darauf legen, bei unseren Schülerinnen Interesse und Freude an den MINT-Fächern (Mathematik – Informatik – Naturwissenschaften – Technik) zu wecken und hier eine solide Basis für die berufliche Entwicklung zu legen.

Um die Schülerinnen ganzheitlich anzusprechen, wird großer Wert auf die musische und gestalterische Ausbildung gelegt.

Eine lebendige und realitätsnahe Wissensvermittlung soll ermöglichen, dass unsere Schülerinnen gut gerüstet in ihre berufliche Zukunft starten und verantwortungsbewusst ihren Platz in unserer Gesellschaft ausfüllen können.

Fundament und Hintergrund

Als Lehrer an einer katholischen Schule in franziskanischer Tradition können wir uns immer wieder am Leben des heiligen Franziskus orientieren. Seine Richtschnur waren das Evange­lium Christi, der gött­liche Wert des menschlichen Lebens, die Option für die Armen und der geschwisterliche Dialog mit Andersgläubigen. Wir wollen in die Gesellschaft hinein­hören und Trends und Entwicklungen kritisch hinterfragen.

Wir sehen es als unsere Aufgabe an, auch im Schulalltag Glauben erfahrbar zu machen, sei es im alltäglichen Miteinander, im Gespräch, durch gemeinsame Gottesdienste, Morgengebete, religiöse Feiern oder meditative Angebote. Wir möchten die Schülerinnen dafür sensibi­li­sieren, aus einer persönlichen Gottesbeziehung heraus die eigenen Lebens­ent­schei­dungen zu treffen.

Unser Ziel ist es, Schülerinnen so zu begleiten, dass sie die Spuren Gottes in ihrem eigenen Leben entdecken, persönliche Berufungen spüren und diese in Verantwortung vor Gott, den Mitmenschen und der Umwelt verwirklichen können.

Immenstadt, 7. September 2010, zum 100-jährigen Jubiläum