Aktuelles im Schuljahr 2015/2016

 

 


 

3-tägige Klassenfahrt nach Straßburg

 

Seit mehreren Jahren können sich die Schülerinnen der 8. Klassen, die sich ab der 7. Jahrgangstufe für das Fach Französisch entschieden haben, auf einen Ausflug nach Straßburg im Elsass am Ende des Schuljahres freuen.

Das Programm vor Ort beginnt mit einer Bootsfahrt auf der Ill, während der über Kopfhörer historische Gebäude und die Geschichte der Stadt auf unterhaltsame Weise erklärt werden. Bei der anschließenden Freizeit im Stadtzentrum können die Schülerinnen erstmalig in die fremdsprachige Umgebung eintauchen.

Am nächsten Tag darf ein Überblick auf Straßburg mit seiner romantischen Altstadt nicht fehlen. Dazu heißt es 330 Stufen im Turm der Kathedrale erklimmen. Die Aussichtsplattform befindet sich auf einer Höhe von 66 Metern. Mit einer Gesamthöhe von 142 Metern hat die Kathedrale von Straßburg, nach Ulm und Köln, den dritthöchsten Kirchturm der Welt. Anschließend werden die Besonderheiten der Kathedrale erläutert und besichtigt (astronomische Uhr, Silbermannorgel, Kanzel). Ein Höhepunkt ist das sogenannte „spectacle son et lumière“. Es findet während der Saison jeden Abend statt. Dabei wird das Münster kunstvoll mit verschiedenen Farben und Lichteffekten beleuchtet, wobei die Details der Eingangsfassade mit ihrer riesigen Rosette deutlich hervortreten. Ein wirklich sehens- und hörenswertes Erlebnis! Der kulinarische Aspekt in Form eines Flammkuchenessens in der Altstadt darf natürlich auch nicht fehlen. Dabei werden 4 verschiedene Flammkuchen serviert. Bei einer Stadtrallye beantworten die Schülerinnen Fragen zur Stadt und deren Sehenswürdigkeiten.

Am dritten Tag steht ein Besuch im Europäischen Parlament auf dem Programm. Kurze Vorträge vor Ort sollen die Geschichte der EU und die Zuständigkeitsbereiche der EU-Kommissionen für die Schülerinnen begreifbarer machen. Nach dem Bestaunen der aufwändigen Architektur und der Gelegenheit zu ausgefallenen Photos beginnt die Heimreise.

Dabei haben die Schülerinnen noch die Möglichkeit, einen großen französischen Supermarkt kennen zu lernen und französische Spezialitäten einzukaufen.

 


 

Schülerlabor – Versuche unterm Regenbogen

 

Am 21. Juli 2016 besuchten 28 Schülerinnen der Klasse 9 c der Realschule Maria Stern das Schülerlabor für Sinneswahrnehmungen in Kempten.

 „Die verschiedenen Stationen haben mir sehr gelegen. Viel Freude bereitet hat mir, zusammen mit meiner Gruppe die Aufgaben zu meistern und Neues zu entdecken.“

„Es war sehr interessant und die zwei Studenten waren voll nett.“

„Die Experimente waren mega cool , weil man an den Geräten selber einstellen konnte, was man messen wollte. Dadurch lernt man das auch viel besser.“

„War noch nie so ein Fan von Naturwissenschaften, es war jedoch unerwartet sehr interessant.“

Was war denn eigentlich interessant? Im Schülerlabor sind sechs Stationen aufgebaut. Weit gefehlt, wer jetzt denkt, dass sie einfach durchnummeriert wären. Nein, sie tragen alle genau eine Farbe eines Regenbogens. Themen, die sie aufgreifen, reichen von optischen Täuschungen und Akkommodation des Auges, über Entdeckung von Farbspielen bis zur Aufnahme der eigenen Stimme mit dem Spektrumanalyser. Mit einem Frequenzgenerator wurden Metalltafeln zum Schwingen gebracht, so dass die Chladnischen Klangfiguren sich als Muster von aufgestreutem Sand ausbildeten, ein Experiment, von dem sich schon Napoleon begeistern ließ.

Eine physikalische Messung hat auch jede Schülerin eigenhändig ausführen dürfen. Die Schwelle des persönlichen Hörvermögens wurde mit einem Digitalmultimeter in Abhängigkeit von der Frequenz  gemessen. Nebenbei wurde jedem ganz einfach klar, dass es richtig nützlich sein kann, was man so in der Schule lernt, wenn man sich in Informationstechnologie mit Exel Tabellen beschäftigt. Nach einer kurzen Pause, war dann nochmal Themenwechsel angesagt.

Wie sieht ein Hörsaal aus? Auf den Stühlen der Hochschule Kempten im  großen Hörsaal bekamen die Schülerinnen gleich Lust zu studieren. Unsere Betreuer, beide studentische Hilfskräfte der Hochschule im höheren Fachsemester, Franziska und  Philip  wurden jetzt von unseren Schülerinnen befragt. Von Interesse war:  „Kann man denn eigentlich ein sogenanntes MINT Fach (Mathematik/Informationstechnologie/Naturwissenschaft und Technik) studieren, wenn man auf der FOS den sozialen Zweig wählt?“ Ja, das ist möglich, denn die Grundkenntnisse in Mathematik, die beim Abschluss der FOS vorhanden sein sollten, können zu Anfang des Studiums wiederholt werden.

Ein wichtiger Bestandteil der Institution Hochschule ist eine Bibliothek. Nach einem kurzweiligen Vortrag, wie eine Recherche durchgeführt wird, warfen wir noch einen kurzen Blick in die Hochschulbibliothek mit ihren 85000 Bänden.

Danach ging es wieder in unser Versuchslabor. Als sich dann gegen Mittag unsere Zeit, die wir mit Experimentieren zubringen durften dem Ende zuneigte, haben wir noch kurz notiert, was uns besonders gefallen hat. Wie zu lesen war, spannen auch die vielfältigen, durchaus differenzierten  Beurteilungen einen bunten Regenbogen auf.  Am Nachmittag hatten wir natürlich alle geschärfte Sinneswahrnehmungen und ließen den Tag in Kempten ausklingen.

 

 

 


 

Ausstellungsbesuch „Gebete in Gold“ im Museum Hofmühle Immenstadt

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Gleich vier Klassen, 6 b, 6 a, 7c und 5 a, besuchten an zwei Vormittagen die nur für kurze Zeit dauernde Ausstellung „Gebete in Gold“, in der die Schülerinnen angesichts der großformatigen Madonnenbilder, die jahrzehntelang im Verborgenen lagen, nur staunen konnten: die Farben leuchteten vor dem schwarzen Hintergrund, das in aufwendiger Arbeit angebrachte Blattgold strahlte, die Blicke der Madonnendarstellungen zogen magisch an! Schwester Fatima gab zuerst eine Einführung zur Herkunft des Namens und besprach den religiösen Wert einer Ikone und den immensen Arbeitsaufwand für derer Herstellung, die nur Männern erlaubt war. Anschließend erzählte die Märchenerzählerin Margot Stubenvoll vor der Kulisse der Ikonen eine alte spanische Legende über das Schicksal des Mädchens Marie Flor und von der wunderbaren Kraft ihres Madonnenbildes. Sehr aufmerksam lauschten die Schülerinnen der fast eine Stunden dauernden, spannend und anschaulich erklärten Legende.

Birgit Bolz

 


 

Bilder zum Konzert „Filmmusical“ 

 

 

 


 

Bonjour la France!

 

Das Erlernen einer Fremdsprache wird von vielen als schwierig betrachtet, besonders, wenn es um die französische Sprache geht… Zumindest sagt man das… Aber ist das richtig? Das Programm France Mobil beweist eher das Gegenteil!

Im März erhielt die Mädchenrealschule Maria Stern Immenstadt Besuch vom FRANCE MOBIL, einem Projekt der Robert-Bosch-Stiftung und des Institut Français, das ins Leben gerufen wurde, um bei Schülerinnen und Schülern Interesse für die französische Sprache und Kultur zu wecken.

Die Schülerinnen der 6. Klassen, die sich demnächst zwischen den Prüfungsfächern Französisch, Kunst und Rechnungswesen entscheiden müssen, hatten dabei eine Stunde lang die Möglichkeit, mit einer jungen Muttersprachlerin, die mit dem France mobil angereist war,  zu kommunizieren. En français naturellement!

Ganz ohne vorherige Unterrichtsstunde in der Fremdsprache konnten sich Coline aus Paris und die Schülerinnen auf Französisch verständigen.

Spiele mit Wettbewerbscharakter,  Bewegung und Musik und Veranschaulichung durch viele Bilder machten dies möglich. Das Zurückgreifen auf die zahlreichen französischen Wörter in der deutschen Sprache ermöglichte den Schülerinnen ein zusätzliches Erfolgserlebnis und so zeigte die aktive, begeisterte Teilnahme der Schülerinnen, dass das Interesse für Französisch und Frankreich geweckt wurde.

 


Bilder zum Infonachmittag

 

 

 


Immenstädter Schulskimeisterschaften – Slalomartistinnen erprobten ihr Können am Schwandlift in Thalkirchdorf

Gewinnerinnen waren alle, entweder sammelten sie Erfahrungen oder standen auf dem Treppchen.

 

Obwohl der Winter es mit uns im Allgäu in den mittleren Höhen nicht besonders gut meinte, haben es die Liftbetreiber in Thalkirchdorf doch geschafft, eine für den Alpinen Wettkampf hervorragend geeignete Piste zu präparieren.

Am 18. Februar gingen 120 Schülerinnen und Schüler in drei verschiedenen Altersklassen an den Start. Unsere Schule konnte 24 Schülerinnen in den Wettbewerb schicken, vor allem jüngere Jahrgänge.

Die Mädchen gingen mit höchster Konzentration an den Start. Da der Kurs eine Mischung aus Slalom und Riesenslalom war, erforderte er ein großes Maß an skifahrerischem Können. Es gab trotzdem keine Stürze und es wurden die Tore mal schneller, mal weniger schnell durchfahren. Allen Mädchen sprechen wir unseren großen Respekt aus.

Unsere Mädchen auf dem Treppchen: Mette Beuter, Franka Danzer und Elena Nausester.

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Fotos Verena Spingler, Text Karin Fischmann

 

 


 

 

Ostermarkt

Dienstag, 15. März 2016

18:00 – 20:00 Uhr

 

Liebe Eltern und Freunde von Maria Stern,

 

zum traditionellen Ostermarkt in unserer Sporthalle laden wir Sie herzlich ein!

Die Schülerinnen verkaufen an diesem Abend selbst gefertigte, originelle Deko- oder Gebrauchsartikel rund um Frühling und Ostern. Ich konnte mich an unse­rem diesjährigen Basteltag davon überzeugen, mit wieviel Mühe, Eifer und Freude die einzelnen Klassen ‚gewerkelt‘ haben.

Die Schwestern bieten wieder ein buntes Sortiment Kleinkunst an und der ‚Weltladen‘ ist auch heuer mit einer Produktauswahl vertreten.

Der Elternbeirat verkauft an seinem Stand selbstgebackenes Osterbrot.

Zudem ist für ein kleines Angebot an Speisen und Getränken gesorgt.

Der Erlös soll der Arbeit der Schwestern des Klosters Maria Stern in Brasilien zugutekommen, in diesem Jahr vor allem wieder den Projekten in Limoéiro. Die Schwestern betreuen dort Waisen-, Straßen- und be­hin­derte Kinder/Ju­gendliche und unterhalten Schulen.

Schülerinnen, Lehrkräfte und Schwestern freuen sich auf Ihr Kommen!

 

Mit freundlichen Grüßen

Werner Schilling, Schulleiter

 

An dieser Stelle sei Ihnen, liebe Eltern, ein herzliches Danke gesagt für Ihre Unter­­stütz­ung, die gute Zusammenarbeit mit den Klassenleitungen, die Mithilfe beim Basteltag, die Essensspenden bei verschiedenen Anlässen und die Fahrdienste!

 


 

 

 

Erfolgreich bei Fußballstadtmeisterschaft 2016 mitgespielt

Am ersten Schultag des neuen Jahres 2016 fand zum ersten Mal eine Immenstädter Schulmeisterschaft im Hallenfußball statt.

Gleich drei  Mannschaften unserer Schule  nahmen an diesem Turnier teil. Eine Mannschaft bildeten Mädchen der fünften Jahrgansstufe, eine Mannschaft war eine gemischte Gruppe aus Mädchen der fünften und der sechsten Jahrgangsstufe und eine Mannschaft wurde aus Schülerinnen der siebten und achten Jahrgangsstufe zusammengestellt.

Während die jüngeren Mädchen noch „Lehrgeld“ bezahlen mussten und ihre Spiele verloren, überzeugten die großen Mädchen mit fußballerischem Können. In dieser Mannschaft spielten mit Sonja und Anna zwei aktive Spielerinnen, die auch in ihren Vereinen glänzen. Ergänzt durch wirklich gute Mitspielerinnen, konnten alle Spiele souverän gewonnen werden. Am Ende wurden sie in ihrem Jahrgang verdienter Stadtmeister und nahmen, neben einer mit ihrem Mannschaftsfoto schön gestalteten Urkunde, den Siegerpokal entgegen.

Wir danken den Organisatoren und der Turnierleitung für diese wirklich gelungene Veranstaltung.

Text und Foto: Karin Fischmann

 


 

Plakat Danke

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Yoga-Projekt

Passend zum oben erwähnten Stressmanagement fand Ende November, Anfang Dezember im Rahmen des Sportunterrichts bei Frau Lappe das Projekt „Yoga“ statt. Dazu wurde die Yogalehrerin Frau Tetzner eingeladen. Sie erklärte anfangs, was Yoga ist und worauf es dabei ankommt. Im Anschluss daran folgten verschiedene Yogaübungen, die die Mädchen dann sofort in die Tat umsetzen und sich selbst daran versuchen konnten. Eine Übung war dabei die sogenannte „Helden-Stellung“, wodurch sich jede Schülerin mit gezielten Atempausen bewusst werden konnte, dass auch sie eine Heldin sein kann.

Frau Tetzner erklärte den Mädchen, dass es nicht auf die Größe der Herausforderung, z.B. die anstehende Abschlussprüfung ankommt, sondern auf das eigene Verhalten und wie jedes Mädchen selbst mit der Situation umgeht. Jede kann es schaffen und stark sein. Die Schülerinnen selbst haben die sprichwörtlichen Zügel in der Hand, ihr eigenes Leben in Einklang mit ihnen selbst zu leben und die kommenden Alltagssituationen gut bewältigen zu können.

Yoga fördert nicht nur Körper und Geist und die Gesundheit, sondern mit den Übungen kann gezielt Stress vermieden bzw. abgebaut werden, denn das zentrale Nervensystem wird dadurch positiv beeinflusst. Jetzt können die Mädchen hoffentlich gut und möglichst stressfrei die anstehenden Prüfungen meistern. Vielen Dank dafür.

 

 


 

 

Abschlussklasse – Prüfungsstress –

Wie soll ich das bloß schaffen?

Noch im alten Jahr wurde an unserer Schule ein Prüfungscoaching mit Stressmanagement für alle 10. Klassen durchgeführt. Manchen Schülerinnen wird es langsam etwas mulmig, wenn sie an die Abschlussprüfung und den Lernaufwand denken. So dreht sich in den 10.Klassen vieles um Noten, hängt doch so Einiges davon ab. Aber damit verbunden ist auch eine gewisse Angst, versagen zu können oder den Anforderungen nicht gewachsen zu sein. Wie mache ich mich körperlich und geistig für die Prüfung fit? Wie gestalte ich Lernpausen? Wie schaffe ich das für mich richtige Lernklima? Wie sieht die geeignete Prüfungsvorbereitung aus? Diese Fragen und noch viele andere wurden dabei den Mädchen beantwortet. Sie lernten, auf welche Faktoren sie selbst gestresst reagieren und wie sie Abhilfe schaffen können. Dem Ziel, den Schülerinnen Mut, Zuversicht und die nötige Portion Selbstvertrauen im Hinblick auf die Prüfung zu geben, kamen wir in diesen 90 Minuten näher.

 

 


 

Skilager der 7. Klassen in Jerzen

 

Auch dieses Schuljahr warteten 82 Mädchen der 7. Klassen auf eines der Highlights in ihrer Schullaufbahn – das Skilager!

Bereits vor den Weihnachtsferien starteten 30 erwartungsvolle Schülerinnen der Klasse 7 a bei Sonnenschein und milden Temperaturen zum Skifahren nach Jerzens ins Pitztal. Im Januar freuten sich 52 hochmotivierte Schülerinnen der Klassen 7 b und 7 c auf eine Skiwoche am Hochzeiger.

Gut gelaunt bestiegen die Schülerinnen mit drei bzw. fünf Lehrkräften am Montagmorgen den Bus und machten sich auf den kurvenreichen Weg ins Pitztal. Angekommen an unserer Unterkunft, der Stalderhütte, die sich mitten im Skigebiet befindet, wurden die Zimmer bezogen und Mittag gegessen, um dann schnellst möglich die Piste zu erkunden.

Nach kurzem Vorfahren und anschließender Gruppenbildung verteilten sich Fortgeschrittene und Profis auf den blauen, roten und schwarzen Pisten. Neben der Verbesserung der Skitechnik durch abwechslungsreiche Übungen konnten sich die Schülerinnen auch im „Walzertanzen“ und Synchronfahren auf der Piste versuchen. Auch kurze Abstecher in Tiefschnee und über kleine Schanzen erfreuten unsere „Skihaserl“.

Nach den reichhaltigen Abendessen ging es nochmal schnell auf die Zimmer, um noch alles für die Zimmerolympiade herzurichten. Lustige Begrüßungen und kreative Dekorationen wurden genauso bewertet, wie die Sauberkeit und Ordnung oder die Bearbeitung von Rätseln, um am Ende der Woche den Zimmerolympiasieger zu küren. Im Anschluss daran trafen sich immer alle Mädchen zum gemeinsamen Abendprogramm, bei dem verschiedene Brett- und Kartenspiele sowie Gemeinschaftsaufgaben gemeistert wurden. Après-Ski-Lieder und aktuelle Hits wurden an einem Abend in der Minidisko im Gemeinschaftsraum aufgelegt, zu denen lauthals mitgesungen und getanzt wurde. Am letzten Abend stand ein „bunter Abend“ auf dem Programm, bei dem jedes Zimmer durch Sketche, Quizfragen, Tänze oder Spiele u. a. den Abend mitgestaltet hat.

Am Mittwoch, unserem skifreien Nachmittag, fand ein kurzer Exkurs in die Theorie der Lawinenkunde statt. So konnten sich die Schülerinnen danach selbst daran versuchen, einen im Schnee vergrabenen Schatz mit Hilfe von Lawinengeräten zu suchen. Es folgte eine einstündige Nachtwanderung hinauf zur Tanzalm, die von allen Mädchen bravourös gemeistert wurde. Nach einer leckeren Einkehr mit Nudeln und Skiwasser traten wir gut gestärkt und mit Stirnlampen wieder den Rückweg an.

Am Freitagmittag hieß es schon wieder Abschied nehmen und man hörte: „Können wir nicht noch länger bleiben?“ oder „Die Woche verging viel zu schnell!“

Eine unfallfreie und harmonische Woche neigte sich dem Ende zu und die Schülerinnen kehrten zwar mit weniger Süßigkeiten, dafür mit mehr Erfahrungen im Gepäck in die Allgäuer Heimat zurück. Neben vielseitigen sportlichen Erlebnissen war die Woche, die jedes Mädchen allein fern von zu Hause, aber aufgehoben in der Klassengemeinschaft, erlebt hat, etwas, das jede noch sehr lange mit sich tragen wird.

 

Verena Spingler

 

 

 

 


 

 

 

Unser Musical – Tränen der Macht

 

Bald ist es soweit – unser Musical „Tränen der Macht“, das mitten in Afrika spielt, steht kurz vor der Aufführung. Wilderer, Löwen und Liebe, das sind die Zutaten, die zusammengemixt ein unterhaltsames Bühnenstück versprechen.

Bereits seit etwas mehr als einem Jahr üben sich knapp vierzig Schülerinnen jeden Montag in Schauspiel, Gesang und Tanz, um dem Publikum einen unvergesslichen Abend zu bereiten, wie es seit mehreren Jahren lieb gewordene Tradition ist an der Realschule „Maria Stern“.

Alle beteiligten Mädchen stellen sich mutig den Aufgaben, wie dem Textlernen, dem Einstudieren von Songs und von Tänzen und dem sicheren Auftreten auf der Bühne. Nicht zu vergessen – für manche Schülerin ist das die erste Bühnenerfahrung überhaupt.

Über Höhen und Tiefen hinweg lernen sie Teamfähigkeit, Durchhaltevermögen und Selbstvertrauen. Da jeder in dieser Gruppe wichtig ist, müssen die Schülerinnen füreinander Verantwortung übernehmen – Fähigkeiten, die insbesondere im späteren Berufsleben wichtig werden.

Aber natürlich macht es allen auch Freude, an diesem Bühnenstück, das das Leben eines weißen Löwen und die Ausbeutung der Natur durch Menschen thematisiert, mitzuwirken. Neben den schauspielerischen Talenten der Schülerinnen sind es auch die Masken und Kulissen, die u. a. von den Lehrerinnen Frau Brückner – Lauterbach und Frau Bolz mit Schülerinnen der Kunstklassen entworfen worden sind. Für die musikalische Inszenierung ist Frau Brüheim verantwortlich und jüngere Schülerinnen vervollständigen zusammen mit Frau Lappe das Projekt durch tänzerische Einlagen.

Allen Beteiligten wird nun weiterhin gutes Durchhaltevermögen gewünscht, so dass es dann im neuen Jahr heißen kann- Vorhang auf und Bühne frei für das Musical von „Maria Stern“!

Sabrina Müller

 

 

 

 


 

 

Gutes Benehmen – Gewusst wie

Hände aus den Taschen! Fester Händedruck! Haltung annehmen! Für die Maria-Stern-Schülerinnen der 8. Jahrgangsstufe stand im November die Teilnahme an einem Benimmkurs auf dem Stundenplan, der vom Arbeitskreis SchuleWirtschaft (asw-oa.de)Südliches Oberallgäu ins Leben gerufen wurde. Dank Frau Acksteiner durfte die Mädchenrealschule von Anfang an dabei sein.

Die ersten Benimm-Bausteine lernten die Schülerinnen im theoretischen Teil kennen. Hier ging es um Themen wie Auftreten, Höflichkeit, passende Kleidung oder auch Hygiene. Die Referenten Frau Kleinmeier, Frau Stuhler-Eberl und Herr Dorn vermittelten auf anschauliche Weise worauf es besonders ankommt und das nicht nur im späteren Beruf, sondern in allen Lebensbereichen.

Der praktische Teil des Kurses konnte dank der großzügigen Unterstützung der Hotels „Schüle´s Resort & Spa“ und „Filser“ in Oberstdorf sowie des Hotels „Sonnenalp Resort“ in Ofterschwang verwirklicht werden. Bei einem 3-Gänge-Menü durften die Achtklässlerinnen ihre guten Tischmanieren unter Beweis stellen. Zum Glück standen den Mädchen hier Frau Acksteiner, Herr Heinecke (Sonnenalp Resort), Frau Schüle (Schüle´s Resort & Spa) und Herr Holzbrecher (Hotel Filser) hilfreich zur Seite. Schließlich war es nicht ganz so einfach wie gedacht, alle zuvor erlernten Regeln sofort in die Tat umzusetzen.

 Carolin Rist

Bilder: Sonnenalp Resort

 

 


 

Spendenaktion für den CARITAS-TAFEL-LADEN in Sonthofen und Immenstadt

 

Im Rahmen des Religions- und Ethikunterrichts an der Mädchenrealschule Maria Stern Immenstadt engagierten sich im Erntedank-Monat Oktober viele Schülerinnen zusammen mit ihren Eltern an der Spendenaktion für den Caritas-Tafel-Laden, denn es gibt viele gute Gründe dankbar zu sein und miteinander zu teilen.

Bereits im letzten Schuljahr hatten fünf Schülerinnen des Wahlpflichtfaches Kunst der Klasse 10 ein Kunstprojekt im Caritas-Tafel-Laden in Sonthofen durchgeführt. Ein großes Landschaftsbild auf Leinwand erfreut seitdem viele Kunden und ehrenamtliche Helfer, die mit hohem persönlichem Einsatz für diesen Laden arbeiten. Es werden Lebensmittel gesammelt, die gegen einen symbolischen Beitrag an Menschen weitergegeben werden, die gesetzliche Sozialleistungen erhalten. Als wir beim Aufhängen des Bildes die leeren Regale im Laden entdeckten, kam uns spontan die Idee, dass sich unsere Schule mit einer Lebensmittelspendenaktion einbringen könnte. Auch wenn nur jeder ein Teil, wie z. B. einen Lebensmittel- oder Körperpflegeartikel mitbringt, so kommt doch am Ende eine große Menge zusammen, um die Regale des Caritas-Laden in Sonthofen und in Immenstadt aufzufüllen und bedürftigen Menschen zu helfen. Spenden werden jederzeit gerne angenommen!

Herzlichen Dank an alle Schülerinnen und ihren Eltern für die großzügige Unterstützung unserer Aktion.

M. Brückner-Lauterbach

 

 

 

 

 


 

Unsere „Papiertheater“ in der Adventsausstellung der Raiffeisenbank in Immenstadt

Das Foyer der Raiffeisenbank ist dieses Jahr mit den Papiertheatern von Schülerinnen des Wahlpflichtfachs Kunsterziehung der Klasse 7C weihnachtlich dekoriert. In vielen Stunden Arbeit gestaltete jede der Schülerinnen ein Märchen in ihrer 40x30x40cm großen Papierbox, die freundlicherweise Firma Klug-Conservation für dieses Projekt zuschnitt. Papiertheater haben eine lange Tradition: In einigen europäischen Museen sind Bühnen zu sehen, die bereits Ende des 18. Jahrhunderts hergestellt wurden. Es entwickelte sich innerhalb kurzer Zeit zu einer eigenständigen Ausdrucksform und verbreitete sich fast überall in Europa. Das erste komplette Papiertheaterstück mit Dekorationen, Figuren und Text erschien 1811 in England. Zehn Jahre später wurden von deutschen Verlagen die ersten Theaterbogen herausgegeben, so dass Papiertheater leicht für den Hausgebrauch hergestellt werden konnten. Die Schülerinnen haben ihr Märchen selbst entworfen, angefangen von den Hintergrundbildern über die einzelnen Papierkulissen bis zu den Figuren und zum Teil hängenden Details wie Meerjungfrauen, Schneeflocken oder Fische. Die Ausstellung kann noch bis Heilig Abend im Foyer der Raiffeisenbank zu den allgemeinen Öffnungszeiten besucht werden. „Frau Holle“, „Rotkäppchen“, „Arielle“ und viele weitere Märchengestalten sowie deren „Schöpferinnen“ freuen sich sehr über eine große Besucherzahl, denn es ist immer schön, die eigenen Werke auch einem breiteren Publikum vorstellen zu können als „nur“ das Schulhaus damit zu gestalten.


 

 


 

Englisch lernen durch Theater – das White Horse Theatre gastiert an der Mädchenrealschule Maria Stern

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Das White Horse Theatre ist ein englischsprachiges Tourneetheater, das traditionell unsere Schule besucht. In diesem Jahr gab es für die 6. und 7. Klassen die Aufführung „The Dark Lord and the White Witch“ und für die 8. und 9. Klassen das Stück „Lip Gloss“. …

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 Carolin Wölfle


Ein Wandgemälde entsteht…

Jaqueline Driendl und Rowina Perner aus der Abschlussklasse 10C (Schuljahr 2014/15) mit Wahlpflichtfach Kunsterziehung bemalten in vielen Stunden eine 6 m mal 4 m große Wand in unserem Schulhaus mit einem Stilmix der berühmtesten Gemälde der letzten fünf Jahrhunderte: Die „Mona Lisa“ schaut nun lebensgroß neben van Goghs „Sonnenblumen“ auf die vorbeilaufenden Schülerinnen, van Goghs „Sternennacht“ leuchtet über Franz Marcs „Tiger“, „Der Wanderer über dem Nebelmeer“ träumt über Monets berühmter „Japanische Brücke“ während Salvador Dalís „Uhren“ über der Schulhausmauer dahinfließen… Die einzelnen Gemälde wurden in der jeweiligen Maltechnik des Künstlers gemalt, impressionistisch, lasierend, pastos…

Inspiriert zu dem Wandgemälde wurden die Schülerinnen auch bei einer Exkursion in die Münchner Pinakotheken kurz vor der Abschlussprüfung in Kunsterziehung. So wollten sie sich nach der Prüfung an ihrer Schule verewigen und zeigten dabei außergewöhnliches Engagement, akribisches Arbeiten und unglaubliche Ausdauer. Auch das TV-Allgäu filmte und interviewte die Künstlerinnen für einen Beitrag im Fernsehen.

Fotos und Text: Birgit Bolz