Aktuelles im Schuljahr 2016/2017

Schultheateraufführung „Once upon a time“

 

Endlich war es soweit, am 22. und 23. Mai hatte das Theaterstück „Once upon a time“, das von Sabrina Müller, der Leiterin der Schulspielgruppe, für die Aufführung eigens verfasst wurde, an der Realschule Maria Stern große Premiere. In diesem werden die Zuschauer ins Jahr 2088 versetzt, in dem das Lernen von Fantasie im Unterricht verpönt ist. Nur die Hauptperson Hanna Piper kämpft gegen dieses „System“ an und erlebt zusammen mit dem „Gestiefelten Kater“ vielerlei Abenteuer in der Märchenwelt und trifft sogar Johann Wolfgang von Goethe, Aschenputtel und die böse Stiefmutter… Schließlich gelingt es Hanna, ihre Mitschüler und auch die Lehrerin von dieser Welt zu faszinieren und so das System zu stürzen.

Bereits seit September probte die Schulspielgruppe für diese Aufführung und kurz danach begannen auch die Arbeiten an den Kulissen unter der Leitung von Frau Brückner-Lauterbach, wie auch an den Plakaten unter der Leitung von Frau Birgit Bolz. Gerade in den letzten Wochen intensivierten sich die Proben und die Aufregung aller Beteiligten stieg. An den Aufführungsabenden stellten dann die Schauspielerinnen ihr schauspielerisches Können unter Beweis und rissen das Publikum mit in die phantastische Märchenwelt der Gebrüder Grimm. Dafür erhielten sie am Ende viel Applaus von einem begeisterten Publikum der vollbesetzten Mehrzweckhalle von Maria Stern. Alle Schauspielerinnen waren sichtlich stolz auf das Erreichte und träumen vielleicht von weiteren Aufführungen.

 

Sabrina Müller

 


Gospelkonzert am 04.05.2017 


Malwettbewerb

Wir gratulieren unseren Schülerinnen zur erfolgreichen Teilnahme des internationalen Jugendwettbewerbs 2017 „jugend creativ“mit dem diesjährigen Thema

„Freundschaft ist bunt“

Raiffeisenwettbewerb

Im Bereich Oberallgäu-Kempten bekamen Preise:

Pia Rampp, Klasse 10 c (Kategorie 10. – 12. Klasse) – 2. Platz

Kathrin Kühnl, Klasse 10 c

Jule Richter, Klasse 10 c

Julia Egger, Klasse 6 a (Kategorie 5./6. Klasse) – 4. Platz

Anna Liebig, Klasse 6 b (Kategorie 5./6. Klasse): Finalist

Sonja Epp, Klasse 7 b

Verena Heidler, Klasse 7 b

Lara-Luise März, Klasse 7 b

Johanna Angerhofer, Klasse 8 c (Kategorie 7./8. Klasse) – 1. Platz

Almina Tokay, Klasse 8 c (Kategorie 7./8. Klasse) – 2. Platz

Carina Sontheim, Klasse 8c (Kategorie 7./8. Klasse): Finalist

Sarah Horn, Klasse 9c (Kategorie 9. Klasse): 3. Platz

Ramona Schwarz, Klasse 9 c (Kategorie 9. Klasse): 1. Platz

Johanna Demuth, Klasse 9 c (Kategorie 9. Klasse): Finalist

 


 

Benimmkurs der 8. Klassen

„Der erste Eindruck ist entscheidend“!

Die Schülerinnen der 8. Klassen durften traditionell wie jedes Jahr wieder an einem Benimmkurs teilnehmen. Das richtige Auftreten und Benehmen ist nicht nur im späteren Berufsleben eine Grundvoraussetzung sondern sollte in allen Lebensbereichen verankert sein.

Organisiert wurde der Benimmkurs vom Arbeitskreis SchuleWirtschaft (asw-oa.de) Südliches Oberallgäu unter Leitung von Frau Ackstein, der wir sehr dankbar sind, dass sie unserer Schule diese tolle und wichtige Veranstaltung ermöglicht.

Bevor es zum praktischen Teil des Kurses in die Hotels „Schüle´s Resort & Spa“ und „Filser“ in Oberstdorf sowie des Hotels „Sonnenalp Resort“ in Ofterschwang ging, bekamen die Schülerinnen im evangelischen Pfarrheim von Frau Stuhler-Eberl einen theoretischen Kurs. Hier wurden Grundlegende Regeln für das richtige Benehmen erarbeitet. Dazu gehörten unteranderem das richtige Auftreten bei einem Bewerbungsgespräch, angemessenes Verhalten in der Öffentlichkeit, oder auch der alltägliche Umgang in der Schule und innerhalb der Familie. Die Schülerinnen erstellten selbständig Plakate der wichtigen Benimm-Bausteine und präsentierten diese danach der ganzen Klasse. Wichtige Punkte wurden von Frau Stuhler-Eberl nochmals erläutert und mit Hilfe einer Powerpointpräsentation schön veranschaulicht.

Im praktischen Teil stand schwerpunktmäßig das richtige Benehmen in einem Restaurant im Vordergrund. Wenn begrüßt man zuerst? Auf was kommt es bei den richtigen Tischmanieren an? Die Schülerinnen stellten schnell fest, dass sie bisher einiges beim Essen nicht so beachtet hatten. Bei einem 3-Gänge-Menü hatten die Achtklässlerinnen dann die Möglichkeit, ihre guten Tischmanieren unter Beweis zu stellen. Zum Glück standen den Mädchen hier Frau Acksteiner, Herr Heinecke (Sonnenalp Resort), Frau Schüle (Schüle´s Resort & Spa) und Herr Holzbrecher (Hotel Filser) helfend zur Seite. Schließlich war es nicht ganz so einfach wie gedacht, alle zuvor erlernten Knigge-Regeln sofort in die Tat umzusetzen.

Alexander Lipp

 

 


 

Wintertag 2017

„Wenn Engel reisen, lacht der Himmel“ – am 16. Februar rückten die „Engel“ der Maria Stern Realschule aus. Bei strahlend schönem Wetter, winterlich-warmen Temperaturen und guten Schneeverhältnissen, fand der diesjährige Wintertag statt. Bereits im Vorfeld konnten die Mädchen aus einem breiten Angebot an Aktivitäten entscheiden, ob sie den Tag in Steibis beim Ski- bzw. Snowboardfahren, oder in Oberstdorf beim Eislaufen, Rodeln, Langlaufen, Biathlon bzw. Wandern verbringen wollen.

Die Ski- und Snowboardfahrer fuhren nach Steibis zur Imbergbahn. Auf gut präparierten Pisten konnten die Mädchen, die in Neigungsgruppen aufgeteilt waren, alle Abfahrten befahren. Aber auch kleinerer Stürze und ein Stockbruch konnten der guten Laune der Schülerinnen keinen Abbruch tun.

Mehrere Busse brachten den Großteil der Mädchen ins Eisstadion nach Oberstdorf. Dort konnten sich die Mädchen wieder im Standlschießen messen. Dabei treten immer zwei Mannschaften gegeneinander an, wobei eine Mannschaft aus Schülerinnen von verschiedenen Klassen bestand, die sich selber zusammengefunden haben. Außerdem konnten sich unsere kleinen Eisprinzessinen noch Sprünge und Pirouetten von Experten auf dem Eis abschauen, denn an diesem Tag fand die bayerische Meisterschaft im Eiskunstlauf statt, bei der auch viele Nachwuchsläufer aus andere Ländern mit am Start waren.

Ausgangspunkt für die Rodler, Langläufer, Biathleten und Wandergruppe war das Langlaufstadion Ried. Die Rodler wanderten mit ihren Schlitten und Bobs zum Karatsbichl. Dort angekommen wurde der Berg möglichst oft zu Fuß erklommen, um die beste Technik herauszufinden, mit dem Rodel im Auslauf möglichst weit zu kommen oder einen Slalomparcour ohne Sturz zu bewältigen. Ein kurzes Flugerlebnis hatten die Schülerinnen, als sie mit ihrem Rodel über selbst gebaute Schanzen fuhren.

Die Wandergruppe lief zu Fuß immer der Sonne nach. Zusammen mit den Rodlern ging es bis zum Karatsbichl und dann weiter querfeldein bis zur Loretto-Kapelle, die auch von innen besichtigt wurde. Bei schöner Aussicht und einem gemütlichen Picknick spazierten die Mädchen auf dem Aussichtsweg wieder zurück zum Langlaufstadion.

Die Langläufer – Klassisch- wie Skatingläufer – starteten nach einem kurzen Aufwärmprogramm in die Loipe. Nach einem Koordinationsparcour und Spiele auf Skatingskier wie „Komm mit, lauf weg“ oder Fußball mit einem Ski, haben die Mädchen am Ende die große Runde über die Skiflugschanze zurück ins Stadion bei herrlichen Winterbedingungen erfolgreich bewältigt.

Dieses Jahr konnten sich die Schülerinnen erstmals für einen Schnupperkurs im Biathlon anmelden. Nach einer Wiederholung der wichtigsten Skatingmerkmale durch ausgewählte Technikübungen auf der Loipe ging es anschließend an den Schießstand. Roland von der Langlaufschule Oberallgäu erklärte und zeigte den Mädchen die Schießtechnik mit den Lasergewehren. Nach einer kurzen Übungsphase in Ruhe ging es nun darum, die 5 Scheiben auch nach dem Laufen zu treffen, was gar nicht immer so einfach war. Das Können durfte bei der abschließenden Biathlonstaffel gezeigt werden. Kräftig angefeuert wurden dabei die Teammitglieder auf der Strecke und am Schießstand, denn auch hier galt: für jeden Fehlschuss eine Strafrunde.

Der Bus Richtung Immenstadt war schon bereit, nur unsere Mädels noch nicht, denn die haben auf der Loipe die Nordischen Kombinierer beim Trainieren gesichtet. So viel Zeit musste also noch sein, um ein gemeinsames Bild zu machen.

Etwas müde von der Anstrengung und den vielen tollen Eindrücken war der Wintertag wieder ein wunderschöner und erlebnisreicher Tag.

 

Verena Spingler

 

 


 

Skilager 2017 in Jerzens

Nun war es endlich so weit – es ging ins Skilager. Um 08:00 Uhr trafen sich alle mit viel Gepäck am Bahnhof um mit dem Bus nach Jerzens ins Pitztal zu starten. Nach ca. 2 Stunden Fahrt kamen wir an der Talstation an und packten das Gepäck in einen Mini-Bus um, der uns an unsere Hütte brachte. Mit großer Freude bezogen wir unsere Zimmer. Nach einer leckeren Gulaschsuppe ging es dann schon auf die Piste. Der erste Eindruck war sehr gut: ein großes Skigebiet, toll befahrbare Pisten und ein traumhaft schönes Wetter.

Nachdem wir alle die erste Nacht gut überstanden hatten, gab es ein sensationelles Frühstück. So konnten wir gut gestärkt auf die Piste. Nach dem Skifahren am Vormittag hatten wir mittags immer ein bisschen Freizeit, bis wir nachmittags wieder auf den Skiern sein sollten. Als wir am Abend nach einem langen Skitag zur Hütte kamen, gab es ein 100-Fragen-Spiel, was uns sehr Spaß gemacht hatte.

Der Morgen nahte und der dritte Skitag brach an. Nachdem wir am Vormittag Ski fahren waren, hatten wir am Nachmittag Lawinenkunde und konnten viel dabei lernen. Am Abend liefen wir noch mit Stirnlampen auf eine andere Hütte im Skigebiet zum Nudelessen. Als wir wieder in unserer Hütte angekommen sind, kuschelten wir uns alle in unsere warmen Betten und schliefen tief und fest ein.

Am Donnerstag sind wir wieder den ganzen Tag Ski gefahren. In der Mittagspause war immer kurz Zeit, unsere Zimmer aufzuräumen und zu dekorieren, und ein bisschen durchzuschnaufen. Am Abend stand der „Bunte Abend“ auf dem Programm. Jedes Zimmer hat etwas vorgeführt oder gespielt. Es war ein wunderbarer Tag.

Bevor wir am Freitag die Heimreise antraten, ging es nochmals auf die Piste. Nach dem Mittagessen fuhren wir das letzte Mal die Talabfahrt, wo der Bus schon auf uns wartete. Nachdem wir uns umgezogen und den Bus beladen hatten, ging es zurück ins Allgäu. Obwohl es eine ruhige Busfahrt war, waren sich alle einig: „Das war eine unvergessliche Woche!“

Zu Hause angekommen warteten unsere Eltern schon auf uns. Wir waren glücklich wieder daheim zu sein.

 

 


 

Exkursion der Kunstgruppen 10 c und 8 c ins ehemalige Gräfliche Archivgebäude in Immenstadt 

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Die Schülerinnen besuchten im Rahmen des Kunstunterrichts das am Ende des 17. Jahrhunderts errichtete gräfliche Archivgebäude, welches bis 1962 in der Südostecke des ersten Geschosses ein für Graf Maximilian von Königsegg von dem Immenstädter Maler Georg Anton Herz 1803 ausgemaltes Zimmer enthielt und heute in Privatbesitz ist. Dieses seltene Beispiel einer Zimmerausmalung aus dem Empire wurde 1962 fast vollständig zerstört. Die Schülerinnen hatten nun die Gelegenheit, die noch verbliebenen Sekkomalereien, wunderschöne und äußerst filigran gemalte Motive, direkt vor Ort zu skizzieren: ornamentale Blattspiralen und Blütengehänge, Schmetterlinge, Vögel, Insekten und Putten.

Birgit Bolz

 


 

Berufsinformationsveranstaltung an der Mädchenrealschule Maria Stern

Seit mehr als 25 Jahren veranstaltet die Mädchenrealschule Maria Stern einen Berufsinformationsabend.

Frau Jovanna Matic, Ausbildungsberaterin der IHK Schwaben wies in ihrem Impulsreferat auf die vielfältigen Möglichkeiten der Ausbildung in Kombination mit einem dualen Studium hin. Während in Deutschland die Jugendarbeitslosigkeit mit 8 bis 9 % sehr niedrig ist, liegt sie in Europa bei durchschnittlich 20 %.

Frau Matic zeigte drei mögliche Ausbildungspläne auf: Plan A beinhalte nach einem guten Realschulabschluss eine Ausbildung mit einem dualem Studium, dadurch könne man leichter in einem Beruf starten und hätte auch größere Chancen übernommen zu werden. Zu den Top-Ten-Berufen, in denen ein duales Studium ermöglicht wird, gehören z. B. die Industriekauffrau, die Industriemechanikerin, die Kauffrau im Einzelhandel u. a.

Beim Plan B führt der Weg über die Fachholschulreife. Man hat die Garantie, dass einerseits die Lehrzeit verkürzt werde, andererseits erhalte man ein höheres Einkommen. Beim Plan C schließe sich nach der Ausbildung eine Weiterbildung an der Beruflichen Oberschule an, evtl. sogar mit dem Erwerb der allgemeinen Hochschulreife.

Im Anschluss daran gaben die 18 Referenten/tinnen aus den verschiedensten Bereichen den Schülerinnen der 8. und 9. Klassen sowie deren Eltern Informationen aus erster Hand zur Ausbildung und beantworteten Fragen. Zahlreiche Referentinnen kommen schon seit Jahren gerne zu dieser Veranstaltung, waren sie doch selber Schülerinnen an der Mädchenrealschule wie Frau Susanne Krach vom Oberallgäuer Reisebüro, die schon von Anfang an dabei ist und mittlerweile von ihrer Tochter Franziska begleitet wird um den Beruf der Tourismuskauffrau (für Privat- und Geschäftsreisen) vorzustellen. Frau Michaela Prokop, ebenfalls ehemalige Schülerin, brachte den Interessierten den Beruf der Industriekauffrau nahe. Herr Fahrenschon von der Firma Aldi GmbH (mit der die Mädchenrealschule seit September 2016 eine Schulpartnerschaft verbindet), stellte den Beruf der Einzelhandelskauffrau vor. Aus dem sozialen Bereich wurden u. a. die Berufe der Ergo- und Physiotherapeutin, der Heilerziehungspflegerin, der Medizinischen Fachangestellten und der Gesundheits- und Krankenpflegerin vorgestellt. Den meisten Zulauf hatten – wie schon in den vergangenen Jahren – der Vortrag des Schulleiters der Fachoberschule Sonthofen, Herrn Amman, sowie der Beruf der Mediengestalterin, der von Herrn Maurer vorgestellt wurde.

Das Feedback sowohl bei den Schülerinnen als auch bei den Referenten zeigte, dass diese Veranstaltung ein voller Erfolg war. 

IMG_2177[1]Berufsinformationsabend

 


 

Aktion Hoffnung

Am Dienstag, 31.01.2017, besuchten drei Schülerinnen der Realschule Maria Stern, Immenstadt, mit Herrn Schilling und Frau Peteranderl die „aktion hoffnung Hilfe für die Mission GmbH“, eine Hilfsorganisation der Diözese Augsburg, in Ettringen. Vor Weihnachten hatte sich die Schule an der Aktion „Meins wird Deins“ beteiligt. Die drei Mädchen des Fotokurses durften nun stellvertretend bei der Übergabe in Ettringen dabei sein, um eine Fotoreportage zu erstellen und sich über den weiteren Weg der Spenden zu informieren.

Im alten Gutshof in Ettringen wurde unsere Gruppe von Herr Johannes Müller empfangen und über die Hilfsorganisation allgemein informiert. Die „aktion hoffnung“ sammelt gut erhaltene Kleider im gesamten bayrischen Raum. Im Oberallgäu arbeitet sie mit dem ZAK (Zweckverband für Abfallwirtschaft Kempten) zusammen, so dass sich an allen Wertstoffhöfen und an manchen Wertstoffinseln Sammelbehälter befinden. In Immenstadt steht ein Container zusätzlich am katholischen Pfarrheim.

Die Spenden werden dann in Ettringen in drei Kategorien sortiert:

a) Einwandfreie Ware für die Second-Hand-Läden. Diese Vinty`s Läden findet man unter anderem in Augsburg, Nürnberg und München. Dort können alle einkaufen, die Freude an Secondhandmode haben. Außerdem gibt es in Ettringen einen großen Kleidermarkt. Der Erlös aus diesem Verkauf kommt dann wieder anderen Hilfsprojekten in den Entwicklungsländern zugute. Nur 5 – 7 % der abgegebenen Kleidung kann wiederverkauft werden.

b) Noch gut erhaltene, aber nicht mehr ganz so modische Kleidung geht als Hilfsgüter nach Osteuropa. Das sind ca. 45 % der Spenden.

c) Der Rest, sofern er aus Baumwolle besteht, wird recycelt oder als Müll entsorgt. Dieser Anteil beträgt fast 50 %.

Die Mädchen konnten dann den Weg der von der Schule gesammelten Kleidungsstücke mitverfolgen. Zuerst wurde der Container mit der Kleidung gewogen. Anschließend durften sie mithelfen, die Kleidung zu sortieren. Mit Begeisterung machten die Mädchen sich an die Arbeit. Am Anfang waren sie oft noch unentschlossen. Aber mit Hilfe von Frau Haslach, einer festangestellten Mitarbeiterin der „Aktion Hoffnung“, gelang ihnen das Sortieren dann doch ziemlich schnell. Abschließend wird die Ware sowohl für die Hilfsgüter als auch für den Verkauf ordentlich zusammengelegt und etikettiert. Dabei werden die aus der Aktion „Meins wird Deins“ gespendeten Kleidungsstücke extra ausgezeichnet, so dass man nachvollziehen kann, wie viele Spendengelder aus diesem Projekt eingegangen sind.

Die „aktion hoffnung“ beschäftigt insgesamt 80 – 90 fest angestellte Mitarbeiter. Weitere 300 Ehrenamtliche unterstützen teilweise schon seit fast 30 Jahren diese Hilfsorganisation.

Am Ende des informativen Nachmittags bekamen die Mädchen noch Krapfen und durften in dem riesigen Kleidermarkt stöbern.

 


 

Besuch der Sonderausstellung „Dorfleben im Allgäu“ der 10 c in der Hofmühle

Am 21. Februar 2017 besuchten wir im Rahmen der Unterrichtseinheit „Fotografie“ die Fotoausstellung „Dorfleben im Allgäu – Bilder aus vergangenenen Zeiten“. Die Schülerinnen bewunderten nicht nur den Inhalt der Szenen und Motive, die das Allgäuer Dorfleben vergangener Zeiten so authentisch dokumentierten, sondern auch die wunderbare Komposition und den Bildaufbau der Fotografien, dessen Technik sich Josef Weixler (1906 – 1979), ein Bauer aus Oberhub bei Sulzberg, autodidaktisch in seiner wenigen Freizeit beibrachte. Erstaunt hat uns auch die Geschichte, wie es zu der Ausstellung kam: Josef Weixler jun. stieß eher zufällig vor ein paar Jahren auf den verborgenen Schatz, der in seinem Bauernhof lagerte. Er entdeckte Schachteln mit Glas- und Zelluloid-Negative seines Vaters und eine unscheinbare Holzkiste mit vergilbten Briefchen mit 6x6cm-Negativen. So kam erst wieder in Erinnerung, dass Josef Weixler sen. ab den 1920er Jahren rund um Sulzberg unterwegs war und passioniert nach Motiven suchte. Besonders gefallen hat uns die Schulklasse mit den vielen Zwillingskindern, die immer gleich gekleidet waren, oder ein der Bauer, der mit seiner Familie stolz vor seinem neuen, frisch polierten Auto zu sehen war.

Birgit Bolz 
Hofmühle 17

 


 

Herzliche Einladung zum 22. Ostermarkt 

 

Unser traditioneller Ostermarkt findet am Dienstag, 04.04.2017, 18:00 – 20:00 Uhr in der Mehr­zweckhalle von Maria Stern statt.

Dazu laden wir Schülerinnen, Eltern und Verwandte sowie ehemalige Schülerinnen und Freunde herzlich ein!

Es erwartet Sie ein buntes Ange­bot an kreativen  Bastelar­beiten und Werkstücken rund um Ostern, auch Elternbeirat und Weltladen sind wieder mit einem Stand vertreten.

Der Erlös kommt wieder über­wiegend den Sozialwerken der Sternschwestern in Brasilien und Mosambik zugute. Ostermarkt

 


 

Die Bayerische Polizei zu Gast im Klassenzimmer

 

Am Montag, den 5. Dezember 2016 bekamen die Neuntklässlerinnen der Mädchenrealschule Maria Stern Besuch von der Polizistin Frau Ehrmann aus Kempten. Im Rahmen der Berufsinformation stellte sie den Mädchen den facettenreichen Beruf der Polizistin vor. Wer sich einen genaueren Einblick in das Berufsleben einer Polizeibeamtin verschaffen möchte, kann sich für ein viertägiges Schülerpraktikum bewerben. Durch Zuschauen, Fragenstellen und Ausprobieren ungefährlicher Tätigkeiten kann der Beruf praxisbezogen unter die Lupe genommen werden. Während des Praktikums ist auch der Besuch der Polizeischule mit einem Polizeibus in Königsbrunn vorgesehen, um dort im Echtzeitbetrieb die Ausbildung, sportlichen Aktivitäten und auch die Unterkünfte zu besichtigen. (Quelle: www.sprungbrett-bayern.de)

Nicht schlecht staunten die Schülerinnen, als Frau Ehrmann von den Voraussetzungen und Anforderungen an Polizeibeamte berichtete. So gehören neben dem mittleren Schulabschluss und einer Mindestkörpergröße von 165 cm (Ausnahmen möglich) auch ein gutes Erscheinungsbild und Auftreten zu den Auswahlkriterien. Auffällige Tätowierungen gehören hier beispielsweise nicht dazu. Dadurch ließen sich allerdings nur wenige der Mädchen abschrecken. Bei vielen Schülerinnen überwog die Neugier auf diesen spannenden Beruf und die Lust sich bei Frau Ehrmann für das Schülerpraktikum zu bewerben.

 

Carolin Rist

 

 


 

Einweihung neuer Räume in der Realschule Maria Stern

 

Am 26. Januar 2017 konnten wir an unserer Schule Herr Weihbischof Florian Wörner als Vertreter der Diözese Augsburg und Herr Direktor Peter Kosak vom Schulwerk der Diözese begrüßen. Das Schulwerk der Diözese Augsburg ist Träger von 39 katholischen Schulen.

An diesem Tag wurden die neuen Räume im Erdgeschoss der Schule eingeweiht: Kunstsaal, zwei Räume für die offene Ganztagsschule, die im kommenden Schuljahr 2017/18 angeboten wird, das ins Erdgeschoss verlegte Direktorat und Sekretariat sowie Toiletten und Nebenräume.

Diesem ersten Bauabschnitt werden weitere Schritte mit Neuausstattung von Fachräumen, Lehrerzimmer und Klassenzimmern folgen – inklusive dem Anschluss an ein superschnelles Glasfasernetz sämtlicher Unterrichtsräume. Das Volumen der Gesamtinvestitionen der Diözese Augsburg beläuft sich dabei auf ca. 1 Million Euro.

Nach einer musikalisch durch das Streicherensemble der Schule umrahmten Einweihungsfeier segnete der Weihbischof jeden Raum. Der Umbau der neuen Räume wurde nach dem Rückzug der Schwestern aus dem Schulgebäude in Angriff genommen.

Im Laufe des Jahres werden die fünf verbliebenen Stern-Schwestern auch aus dem Schwesternhaus ausziehen und Immenstadt ganz verlassen. Damit geht eine Ära von über 130 Jahren zuende.

Für uns Lehrkräfte der Realschule  Maria Stern ist dieser Anlass Ansporn und Verpflichtung zugleich, weiter unser Bestes zu geben und nach Kräften mitzuarbeiten …

… an einer katholischen Schule, die stets den Menschen im Blick hat –  seine Ausbildung,  

    seine Herzensbildung sowie die verantwortungsvolle Entfaltung seiner eigenen  

    Persönlichkeit und die Entwicklung sozialer Verantwortung,

… an einer Schule, die nicht nur Ort der Bildung sein möchte, sondern auch  Ort   

    zwischenmenschlicher Begegnungen und lebendiger Glaubens­erfahrungen.

 

Werner Schilling, Schulleiter

 

 


 

„Freundschaft ist bunt“- Internationaler Malwettbewerb der Raiffeisenbanken 2017

 


 

Weihnachtskonzert „Am Himmel geht ein Fenster auf“

Vor 2000 Jahren ist es geschehn, da hielt die Erde den Atem an…

So beginnt die Weihnachtsgeschichte, die einem Kind mit muslimischen Glauben von seiner Mitschülerin erzählt wird, um ihm zu zeigen, warum wir Christen Weihnachten feiern. Mit einer coolen Story und wunderschönen Melodien, die von einem großen Chor und einem Musikensemble bestehend aus klassischen Streichern und Hackbrett und der Schulband dargeboten  wurden, begeisterten die Schülerinnen der 6. Klassen und der Klasse 10c am 13. Dezember ihr Publikum auf der Bühne der Turnhalle der Maria Stern Realschule. Sie gestalteten einen feierlichen, lustigen, Action-geladenen und sehr rührenden Abend. In wenigen Wochen entstand diese Inszenierung der Weihnachtsgeschichte, sehr modern gestaltet und kurzweilig mit 15 sehr effektvollen und emotionsgeladenen Liedern, die zu Herzen gingen. Ein sehr gelungener weihnachtlicher Abend, der nicht nur beim Publikum, sondern auch bei den Schülerinnen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Deshalb wird am Freitag, den 23. Dezember um 9.00 Uhr noch einmal eine Veranstaltung für alle Schülerinnen der Maria Stern Realschule stattfinden.

 


 

Radieschen im Klassenzimmer

Die Schülerinnen der 5. Klasse haben im Rahmen des Biologieunterrichts Radieschen gesät und deren Wachstum dokumentiert. Neben dem genauen Beobachten stand auch die Pflege der kleinen Pflänzchen im Vordergrund. So mussten die Pflanzen regelmäßig gegossen werden und kleine Gerüste gebaut werden, damit die Stiele nicht umknickten. Allen Fünftklässlerinnen machte dieses Projekt sehr viel Spaß! Die Radieschen durften danach mit nach Hause genommen werden, wurden zum Teil umgepflanzt und wuchsen dort beispielsweise im Gewächshaus weiter. Bestimmt findet sich das ein oder andere Radieschen bald in einem leckeren Salat…

 


 

Wo leben eigentlich überall Bakterien?

Dieser Frage gingen die Schülerinnen der Klasse 8b im Biologieunterricht nach und untersuchten sämtliche Gegenstände aus ihrem Schulalltag nach Bakterien. Hierfür wurden von der muva Kempten präparierte Petrischalen zur Verfügung gestellt, die von den Schülerinnen mit Abstrichen versehen wurden. So wurden neben Handys, Computertastaturen und Lichtschaltern auch der Fußboden, das Treppengeländer, die Toilettenschüssel sowie der Tafelschwamm untersucht. Eine Gruppe entscheid sich für eine Versuchsreihe, bei der das Bakterienwachstum eines ungewaschenen, eines mit und ohne Seife gewaschenen und eines desinfizierten Fingers untersucht wurde. Besonders mutige Schülerinnen untersuchten sogar die eigene Mundschleimhaut auf Bakterien. Anschließend wurden die Proben gut verschlossen und auf die Heizung gestellt. Bereits nach wenigen Tagen konnte man die Bakterien mit bloßem Auge erkennen. Die zum Teil sehr überraschenden Ergebnisse wurden abschließend zusammen mit der Biologielehrerin diskutiert und unterschiedliche Bakterienarten und Schimmelpilze entdeckt. Zusammenfassend lässt sich jedoch sagen, dass Bakterien überall in unserem Alltag vorkommen, selbst in der Luft ließen sich die kleinsten Lebewesen nachweisen (sie sind als gelbe und orangene Punkte auf den Bildern zu erkennen). So ist es auch nicht verwunderlich, dass Bakterien die am meisten vorkommenden Lebewesen auf der Erde sind.

 


 

Am Himmel geht ein Fenster auf

…mit dieser wunderschönen Weihnachtsgeschichte laden die Schülerinnen der 6. und 10. Klasse der Maria Stern Realschule Immenstadt zum Weihnachtskonzert am 13.12.2016 um 19:00 Uhr in der Turnhalle der Realschule ein. Es erwartet Sie eine moderne Weihnachtsgeschichte mit vielen schönen Liedern, die von den Musikensembles der Schule begleitet werden. Wir freuen uns auf einen bunten, musikalischen Abend mit einem Quäntchen Humor. Der Eintritt ist natürlich frei.

 


 

Maria Stern schult Mädchen in MINT

Wird es jetzt eine mint-farbige Schuluniform sein oder werden die Cookies im Hauswirtschaftsunterricht mit Mint-Füllung gebacken? Nein, in Maria Stern gibt es jetzt Unterricht in MINT. Das Kunstwort steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik.

2016 gab es in Deutschland einen Mangel von 203 500 Fachkräften in MINT-Fächern, Tendenz steigend. Um ihn abzubauen, sollten auch unter weiblichen Schulabsolventen die Grundlagen gelegt werden, sich für MINT-Fächer zu begeistern. Nur jeder siebte Schüler in Deutschland steht mit sehr guten Kompetenzen im mathematisch, naturwissenschaftlichen Bereich zur Verfügung. Eine Forderung an die Politik von Seiten der Industrie, die Fachkräfte sucht, besteht darin, den naturwissenschaftlichen Unterricht an Schulen auszubauen und bis zum Schulabschluss zu verankern.

An Maria Stern hat die Zukunft jetzt begonnen. Seit dem Schuljahr 2016/2017 werden die fünften und sechsten Klassen neben dem üblichen Fächerkanon in Mathematik und Naturwissenschaften noch zusätzlich in einer Stunde in MINT unterrichtet. Hier bauen wir z. B. eine Balkenwaage im Unterricht auf, fragen uns, warum die Weingläser so unterschiedlich klingen, je nachdem, ob sie gefüllt oder weniger gefüllt sind und untersuchen die Auftriebskraft. Auf den höchsten Wolkenkratzern der Welt gibt es tonnenschwere Pendel, die eingesetzt werden, um Schwankungen auszugleichen, die durch ein Erdbeben entstehen könnten, aber auch durch den Wind. In Messreihen finden die Schülerinnen heraus, von welchen Größen die Pendelschwingungsdauer abhängt.

Der MINT-Unterricht, der vorwiegend Alltagsphänomene thematisiert, soll die Schülerinnen ansprechen, sich mit ihrer hochtechnisierten Umwelt kritisch auseinanderzusetzen und sie sensibilisieren, einfache Phänomene leicht erklären zu können. Dabei soll der Unterricht eine ganze Menge Spaß machen.

Dr. H. Unzeitig

 


 

Ein „Stern“ für Brasilien

An der Mädchenrealschule Maria Stern Immenstadt ist es schon gute Tradition, dass vor Weihnachten in den Klassen für arme Familien in Brasilien Geld gesammelt wird, um auch den Menschen dort schönere Weihnachten zu ermöglichen. Damit die „neuen“ Mädchen an der Schule sich besser vorstellen können, wo die Familien in Brasilien leben und vor allem auch wie, stellte Schwester Fatima vom Kloster Maria Stern Immenstadt allen Schülerinnen der Jahrgangstufen fünf bis sieben in einer sehr berührenden Präsentation „Brasilien – das Land der Ärmsten“ vor. Zu Beginn zeigte
sie viele dankende Hände, die auf einem weißen Tuch, bunten Blumen gleich, aufgestempelt waren. Das sind die Hände der vielen Kinder, die unter anderem durch den Ostermarkt auch von unserer Schule und damit den Schülerinnen, den Eltern, dem Kollegium von Maria Stern und vielen weiteren fleißigen Händen finanzielle Unterstützung erhielten.
Diese Kinder beten jeden Tag für ihre Helfer aus Deutschland und auch für uns. Die Franziskanerinnen von Maria Stern mit ihrem Mutterhaus in Augsburg engagieren sich in Brasilien seit vielen Jahrzehnten. So bekommen die Schwarzweißfotos von brasilianischen Familien in den Klassenzimmern unserer Schule plötzlich neues Leben – die abgebildeten Familien werden für die Mädchen real. Es sind Kinder wie sie, denen es allerdings sehr viel schlechter geht und die auf die Hilfe der Franziskanerinnen angewiesen sind. Schwester Fatima erzählte sehr bewegend vom Leben der armen  Menschen und sie hofft, dass sie mit ihren Schilderungen des brasilianischen Alltags das Herz der Mädchen berühren kann, damit den Familien dort das Leben ein klein wenig erleichtert wird. Das Geld, das vor Weihnachten in den Klassen gesammelt wird, nimmt Schwester Fatima mit nach Augsburg. Eine ihrer Mitschwestern bringt es dann noch vor Weihnachten direkt zu den Ärmsten. Auch den Menschen in Brasilien wird so ein Hauch von Weihnachten gebracht, wenn der Stern von Maria Stern auch für diese ein wenig mehr Freude und Licht bewirken kann.

Angelika Kimpfler

Brasilienvortrag-zugeschnitten


 

Franziskus von Assisi und der Friede

Unter diesem Leitgedanken fand für die 5. Klassen der Mädchenrealschule Maria Stern heuer am 12. Oktober der Franziskustag statt. Wie in den Vorjahren führte Sr. Fatima die Mädchen in das Leben des Heiligen ein und begeisterte sie durch anschauliches Erzählen und durch Bilder. Nachhaltig angesprochen waren die jungen Zuhörerinnen von dem Entschluss des Franziskus, seinen Reichtum aufzugeben, um selber arm für Arme und Kranke da sein zu können; von seiner Liebe zu allen Geschöpfen, vor allem zu den Tieren. So nannte er z. B. die kleinen Feldhasen Bruder Zitterlippe. Ganz achtsam war er darauf bedacht, auf dem Weg keine Ameisen, Käfer oder Spinnen zu zertreten. Dass er die Vögel verstanden und mit ihnen gesprochen hat, ist vielen bekannt. Jedes Lebewesen ist für Franziskus Bruder oder Schwester in Ehrfurcht und Dankbarkeit dem einen Schöpfer gegenüber, wie er es in seinem Sonnengesang bejubelt.

Dass aus diesem Bewusstsein heraus dem hl. Franziskus vornehmlich jeder Mensch Bruder und Schwester war, macht ihn besonders liebenswürdig, ehrfürchtig und tatkräftig, besonders Armen und Notleidenden gegenüber. Der Heilige aus Assisi lebte mit seinem ganzen Wesen  im ständigen Lobpreis Gottes, im Einklang mit der Schöpfung und mit sich selbst. So konnte er Frieden empfangen und Frieden weitergeben.

Zum Abschluss des Vormittags versammelten sich die 5. Klassen in der Hauskapelle zu

einem Friedensgebet. Eine Gruppe brachte eine große Friedenstaube, die sie mit Frau Kimpfler ausgeschnitten und mit den großen Nöten unserer Zeit beschriftet hatte vor den Altar. Mit Frau Schuster gestaltete jedes Mädchen einer weiteren Gruppe ein Leporello mit bunten Bildszenen aus dem Leben des hl. Franziskus. Die dritte Gruppe bereitete mit Sr. Fatima das Friedensgebet vor. Große Betroffenheit über die Not der Kinder in den Kriegsgebieten, Angst um unsre Erde und Schöpfung kam besonders in den vorgetragenen Fürbitten zum Ausdruck. Das Gebet „Herr, mache mich zum Werkzeug deines Friedens“, das dem hl. Franziskus zugeschrieben wird, trugen die Mädchen im Sprechchor szenisch vor. Lieder, die dem Thema entsprechend ausgewählt waren, begleitete Frau Brüheim. Der Sonnengesang wurde wieder mit großer Begeisterung gesungen. Selbst als Friedenstauben in der Familie, in der Klasse, im Freundeskreis zu wirken, war der abschließende Appell an die Mädchen. Mit großer Freude durfte beim Hinausgehen jede eine kleine, köstlich duftende „Friedenstaube“ mit heim nehmen, die Frau Schuster gebacken hatte. Zum Schluss bedankte sich Herr Schilling bei allen beteiligten Lehrkräften.

Schwester Fatima Döring

 


 

Besuch der Ausstellung „Angekommen“ in der Hofmühle Immenstadt

Im Rahmen des Geschichtsunterrichts besuchten Schülerinnen der neunten und zehnten Klassen der Mädchenrealschule Maria Stern Immenstadt die Wanderausstellung „Angekommen“. Diese Ausstellung, die im Museum „Hofmühle“ Immenstadt Station machte, wurde von der Stiftung Zentrum gegen Vertreibung des Bundes der Vertriebenen (BdV) zusammengestellt.

Die Wanderausstellung schildert eindrucksvoll die Flucht und Vertreibung nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Bei den ausgestellten Fotos entdeckten die Schülerinnen Parallelen zur heutigen Fluchtproblematik: Menschen, die mit wenig Hab und Gut lange Fußmärsche zurücklegen mussten und Turnhallen, die zu Schlafunterkünften „umgebaut“ wurden, beeindruckten die Mädchen. Nachdenklich und still machten sie sich selbst auf die Wanderung durch die Ausstellung.

Damals wie heute gab es Spannungen zwischen den Alteingesessenen und den Neuankömmlingen. Im zerstörten Deutschland der Nachkriegszeit war der Wohnraum knapp und ebenso die Nahrungsmittel. Manchen Schülerinnen fiel es sichtlich schwer, sich vorzustellen, welche Not vorherrschte und unter welch schwierigen Bedingungen die Kinder damals aufwachsen mussten.

Am Eingang zur Ausstellung befand sich eine Schultafel, auf der die Schülerinnen selbst definieren konnten, was Heimat für sie bedeutet. Dabei hatten die Mädchen ganz unterschiedliche Ideen von „Heimat“ dargestellt. Auch dass z.B. Helene Fischer, Ferdinand Porsche, Horst Köhler und andere bekannte Persönlichkeiten mit dem Kontext von „Flucht und Vertreibung“ in Verbindung gebracht werden können, erstaunte die Mädchen.

Nach dieser guten Stunde in der „Hofmühle“ wanderten die Mädchen nachdenklich zurück an die Schule, glücklich, dass sie es heute viel besser haben, als die Gleichaltrigen von damals. Erst wenn man sich erinnert bzw. sieht, was der Krieg alles angerichtet hat und was Krieg noch immer anrichtet, lernt man den Frieden wertzuschätzen und sich für ihn einzusetzen. Die Ausstellung „Angekommen“ ist eine eindringliche Mahnung, sich für den Frieden stark zu machen und aus den Fehlern der Geschichte zu lernen.

Angelika Kimpfler

Angekommen

 


Jugendaustausch der Stadt Immenstadt mit England

Jugendaustausch der Stadt Immenstadt mit England

Dank der Unterstützung der Stadt Immenstadt fand vom 8. bis 18. September wieder ein Austausch mit der englischen Partnerschule in Taunton bei Wellington statt. So besuchten 29 Schülerinnen und Schüler der Mittelschule, der Knabenrealschule sowie der Mädchenrealschule Maria Stern und des Gymnasiums die Grafschaft Somerset im Südwesten Englands. Das Programm umfasste unter anderem den Besuch des königlichen Schlosses in Windsor, eine Wanderung durch den Dartmoor-Nationalpark in Devon, eine Sightseeing-Tour durch London und eine Fossiliensuche an der Küste. Natürlich durfte auch ein Besuch der Partnerschule „ The Castle School“ nicht fehlen. Hier durften die Jugendlichen in den englischen Schulalltag hineinschnuppern und staunten dabei nicht schlecht. Großbritannien organisiert den Schulalltag nämlich ganz anders als Deutschland. Der Unterricht beginnt nicht, wie bei uns, bereits um acht Uhr, sondern erst eine Stunde später um neun. Außerdem hat das Tragen einer Schuluniform in England eine lange Tradition. Aufgrund der vielen kulturellen Eindrücke wird der Austausch allen Beteiligten sicherlich noch lange positiv im Gedächtnis bleiben.

Christian Ehrenhardt (Gymn.), Katrin Martin (Knabenrealschule), Carolin Rist (RS Maria Stern), Jörg Waiser (MS)

 


 

Wandertag der Mädchenrealschule Maria Stern

Wie jedes Jahr, fand auch heuer wieder zu Schuljahresbeginn ein Wandertag statt. Bei goldenem Herbstwetter konnten die Schülerinnen in und um Immenstadt herum diesen schönen Tag genießen.

Einige Klassen besuchten den Immenstädter Hausberg, den Mittag, und freuten sich über eine Freifahrt mit der Mittagsbahn. Vielen herzlichen Dank dafür an die Mittagsbahn! Andere lockte es direkt an den Alpsee. Zur Schule gehen, wo andere Urlaub machen, das hat schon etwas!

Eine Klasse probierte den neu errichteten Alpsee Skytrail aus. Dort konnten die mit einem Klettergurt und Sicherungsseil ausgestatteten Mädels der sechsten Klasse in bis zu 11 Metern Höhe ihre Trittsicherheit und Schwindfreiheit und natürlich auch ihren Mut bzw. ihre Selbstüberwindung testen. Die einen „erstürmten“ den Kletterturm, die anderen wagten sich Schritt für Schritt nach oben. Ihre Routen suchten sich die Mädels eigenständig heraus und jede konnte ihr eigenes Tempo gehen und sich mehr oder weniger schnell vorwärts bewegen. So gesichert, wagten sich nicht nur die Schülerinnen, sondern auch die beiden begleitenden Lehrkräfte in ungewohnte Höhen. Alle hatten ihren Spaß und der Vormittag verging viel zu schnell.

A. Kimpfler

 


 

Zukunft ist unser bestes Angebot

 

Am 22. September wurde im Rahmen einer kleinen Feier in der Pausenhalle die Schulpartnerschaft mit der Firma ALDI begründet. Der zweite Bürgermeister Immenstadts, Herbert Waibel sah den Sinn dieser Partnerschaft vor allem in der entstandenen „Win-Win-Situation“:

Um Azubis zu finden, müssen Unternehmen neue Wege gehen. Sie können nicht einfach warten, sondern müssen Kontakt mit den Schulen suchen. Projekte mit den Schülerinnen können andererseits den theoretischen Unterricht im Wirtschaftsbereich bereichern.

In diesem Sinne fasste auch Herr Fahrenschon aus dem ALDI-Management zusammen: „ Zukunft ist unser bestes Angebot“ und immerhin biete die Firma jährlich 70 sichere, hervorragende Ausbildungsplätze.

Frau Althaus, Konrektorin der Schule und Wirtschaftslehrkraft, unterstrich die praktische Seite der neuen Vereinbarungen: sowohl beim Berufsinformationsabend der Schule, wie auch bei Betriebsbesichtigungen oder Schnupperlehren wird ALDI Präsenz zeigen und Schülerinnen werden die Gelegenheit haben, ihre Konsumkompetenz und ihr Verbraucherverhalten zu schulen, bzw. kritisch zu hinterfragen.

Unbedingt zu erwähnen ist, dass Frau Richter mit kulinarischen und Frau Brüheim mit musikalischen Darbietungen die Feierstunde gekonnt abrundeten. 

 

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